CDU-Stadtratsfraktion fordert Machbarkeitsstudie für das Südweststadion

Die CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen setzt sich für die Zukunft des Südweststadions ein und bringt zur Stadtratssitzung am 27. April 2026 einen Antrag zur Erstellung einer umfassenden Machbarkeitsstudie ein.

Ziel des Antrags ist es, eine fundierte Grundlage für die Sanierung und zukunftsfähige Nutzung der Sportstätte zu schaffen. Das Südweststadion gilt als meistgenutzte Sportanlage der Stadt und ist ein zentraler Bestandteil der Ludwigshafener Sportinfrastruktur, befindet sich jedoch seit Jahren in einem sanierungsbedürftigen Zustand. „Wir brauchen endlich Klarheit über den tatsächlichen Sanierungsbedarf, die Kosten und die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten. Nur so können wir verantwortungsvoll über die Zukunft des Stadions entscheiden“, erklärt Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion.

Die geplante Machbarkeitsstudie soll neben dem baulichen Zustand auch Nutzungsperspektiven für Schulen, Sportvereine sowie den Breiten- und Leistungssport untersuchen. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten für regionale und überregionale Veranstaltungen sowie Konzepte für eine multifunktionale Nutzung entwickelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Finanzierung. Hier sollen insbesondere Förderprogramme von Land und Bund sowie mögliche Kooperationen und Drittmittel geprüft werden.

„Gerade angesichts der Haushaltslage ist es entscheidend, alle verfügbaren Fördermöglichkeiten konsequent zu nutzen. Ohne eine fundierte Planung verlieren wir wertvolle Zeit und Chancen“, betont Joannis Chorosis, sportpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. Grundlage der Überlegungen bildet der ISE-Sportentwicklungsplan der Stadt Ludwigshafen aus dem Jahr 2022, der in die Studie einbezogen werden soll.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen zunächst im Sportausschuss beraten werden. Die endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen trifft anschließend der Stadtrat.

Das Südweststadion hat großes Potenzial, für den Sport, für Veranstaltungen und für das Image unserer Stadt. Es ist längst überfällig, dieses Potenzial systematisch zu erschließen“, betonen Dr. Peter Uebel und Joannis Chorosis abschließend.