Festakt zu 80 Jahre CDU Ludwigshafen

Beim Festakt der CDU Ludwigshafen am 03.09.2026 im „Freischwimmer“ Ludwigshafen nahmen zahlreiche Ehrengäste teil. Gastrednerin war die ehem. saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die auch lange Jahre Landesvorsitzende der Frauen Union des Saarlandes war.

Eindrucksvolle Grußworte hielten Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner, Dr. Peter Uebel, Johannes Steiniger, sowie Torbjörn Kartes. Es war ein sehr würdevoller Festakt mit musikalischer Unterstützung von zwei Cellisten.

MIT Ludwigshafent: Münster gibt den Arbeitsplan vor – Reformen jetzt kraftvoll umsetzen

MIT Ludwigshafen zum Beschlusspapier der Klausurtagung der Fraktionsführungen von CDU, CSU und SPD in Münster

Für die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Ludwigshafen sind die Ergebnisse der gemeinsamen Klausur der geschäftsführenden Vorstände der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD ein wichtiges Zeichen. Die vertrauensvolle Atmosphäre und der gemeinsame Wille, Deutschland bei Wirtschaft, Sicherheit und Zusammenhalt voranzubringen, sind ein wichtiges Signal. Mit den Vereinbarungen von Münster hat sich die Regierungskoalition einen klaren Arbeitsplan für einen arbeitsreichen Herbst gegeben. Jetzt müssen die Reformen schnell beschlossen werden und in den Betrieben ankommen.

Der MIT-Vorsitzende Dr. Thorsten Ralle von der MIT Ludwigshafen erklärt:

„Münster zeigt: Die Koalition will gemeinsam handeln und Deutschland wieder in Bewegung bringen. Die Umkehr der Beweislast bei Berichtspflichten, die Betriebspflichten-Bremse, mehr Genehmigungsfiktionen und ein einfacherer Datenschutz können den Mittelstand konkret entlasten. Auch mehr Flexibilität bei den sachgrundlosen Befristungen und bessere Abfindungsoptionen geben den Betrieben mehr Bewegungsfreiheit. Jetzt zählt Tempo: Aus dem Arbeitsplan muss nun spürbare Entlastung werden.“

Die MIT Ludwigshafen unterstützt auch das Ziel, zusätzliche Arbeit attraktiver zu machen. Hinzuverdienstgrenzen müssen so ausgestaltet werden, dass mehr Leistung tatsächlich zu einem höheren Einkommen führt. Positiv sind zudem schnellere Planungs- und Bauverfahren, der Gebäudetyp E sowie das Bekenntnis zu Technologieoffenheit und neuen Freihandelsabkommen.

Kritisch bewertet die MIT dagegen die geplante Erhöhung des Reichensteuersatzes. Für mehr als 70 Prozent der Unternehmen ist die Einkommensteuer zugleich die Unternehmensteuer. Eine höhere Belastung trifft deshalb auch mittelständische Betriebe und schmälert ihre Möglichkeiten, in Maschinen, Innovationen und Arbeitsplätze zu investieren.

Ralle betont: „Entlastungen dürfen nicht mit neuen Belastungen für den Mittelstand bezahlt werden. Wer Wachstum will, muss den Betrieben mehr Luft zum Atmen geben. Auch bei Rente und Sozialabgaben bleibt Münster zu unbestimmt. Wir brauchen einen verbindlichen 40-Prozent-Deckel für die Sozialversicherungsbeiträge, ein Ende der abschlagsfreien Frührente und mehr Kapitaldeckung.“

Zurückhaltend bewertet die MIT zudem neue staatliche Kaufprämien und verbindliche Quoten für grünen Stahl. Statt einzelner Förderprogramme braucht die gesamte Wirtschaft niedrigere Energiepreise, wettbewerbsfähige Steuern und verlässliche Rahmenbedingungen.

„Der Geist von Münster muss den politischen Herbst prägen: vertrauensvoll in der Zusammenarbeit, kraftvoll in der Umsetzung und klar in der Richtung. Der Arbeitsplan steht. Jetzt müssen die großen Wachstumsbremsen gelöst werden – zu hohe Steuern, steigende Sozialabgaben und eine nicht dauerhaft finanzierte Rente. Der Mittelstand ist bereit. Jetzt muss die Koalition ihm den Weg freimachen“, so Ralle

Die MIT Ludwigshafen fordert die Koalition auf, auch mit dem Haushalt 2027 klare Prioritäten zu setzen: für Investitionen, Sicherheit und Wachstum statt für immer neue Subventionen und konsumtive Ausgaben. Entscheidend ist, dass Unternehmen und Beschäftigte schon bald spüren, dass sich in Deutschland etwas zum Besseren verändert.

Klausurtagung des Bezirksvorstandes der CDU Rheinhessen-Pfalz in Neustadt

Am Samstag, den 15. August 2026 traf sich der Bezirksvorstand der CDU Rheinhessen-Pfalz zur Klausurtagung in Neustadt Weinstr.

Die Themen waren vielfältig und wurden in Arbeitskreisen erarbeitet und besprochen. Schwerpunkt waren u.a. die kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, sowie die politische Arbeit in den Kommunen. Ministerpräsident Gordon Schnieder hielt ein Grusswort. Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig berichtete aus ihrer Arbeit und stellte Schwerpunkte dar. Die Ministerin beteiligte sich ebenfalls an den Arbeitskreisen.

Eine gelungene Klausurtagung des Bezirksvorstandes der CDU Rheinhessen-Pfalz.

CDU Oggersheim zu den Verbesserungen an der Schillerschule

„Endlich hat auch die Oggersheimer Schillerschule die wichtigen gelben Füße und Linien auf den Straßen und Wegen vor ihrer Haustür“, freut sich Daniel Beiner, Vorsitzender der CDU Ludwigshafen-Oggersheim sowie Mitglied im Stadt- und Ortsbeirat, „für unsere Jüngsten geben sie Orientierung und erhöhen damit sichtbar die Sicherheit der Schulwege.“ Die Schillerschule habe aufgrund der Umbauphase sehr lange darauf warten müssen. Durch die Umgestaltung und Modernisierung des Schulgeländes, das pädagogischen Wirken und die nun erfolgten Optimierung der Verkehrssicherheit sei der Schulstandort Schillerschule ein Aushängeschild für den Stadtteil.

Bereits 2018 hatte der CDU Ortsverband nach einer Begehung der Oggersheimer Grundschulen Verbesserungsvorschläge vorgebracht, die nun an der Schillerschule umgesetzt wurden. „Wir freuen uns sehr, dass neben den gelben Füßen zeitgleich auf dem Altstadtplatz sechs Parkplätze als Elternhaltstelle eingerichtet wurden. Damit ist unser langjähriger Wunsch nach einer ausgewiesenen Hol- und Bringzone in Erfüllung gegangen“, so Beiner weiter.

„Ich hoffe auf eine breite Akzeptanz in der Elternschaft, damit jedes weitere Verkehrschaos am Morgen und Mittag ausbleibt. Gerade durch die künftige neue Kita gegenüber des Altstadtplatzes ist es wichtig, dass sich alle Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und umsichtig verhalten. Wenn die Elternhaltestellen genutzt werden, ist der erste große Schritt bereits getan. Ich bin mir sicher, dass beide Maßnahmen erfolgreich sein und ein Vorbild für andere Standorte sein werden. Wir werden zeitnah das Gespräch suchen, an welchen Kitas und Schulen gelbe Füße und Elternhaltstellen kurz- und mittelfristig realisiert werden können, evtl. auch mit Kooperationspartnern“, so Beiner, der auch schulpolitischer Sprecher seine Fraktion ist, abschließend.

Hitzeschutz und Krankenhausreform

CDU-Fraktion fordert ausreichende Investitionsmittel für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Die zunehmenden Hitzewellen stellen auch die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Ludwigshafen vor neue Herausforderungen. Bei extremen Sommertemperaturen und steigenden hitzebedingten Erkrankungen geht es beim Hitzeschutz längst nicht mehr nur um Komfort, sondern um den Schutz der Gesundheit, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. Gleichzeitig kommen auf die Krankenhäuser durch die anstehenden Strukturveränderungen erhebliche finanzielle Belastungen und Mindereinnahmen zu. Die notwendigen Investitionen dürfen deshalb nicht weiter aufgeschoben werden.

Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft liegt der bundesweite Investitionsbedarf für den klimagerechten Umbau und die Hitzesicherung der Kliniken bei mindestens 31 Milliarden Euro. In vielen Krankenhäusern beschränkt sich der Hitzeschutz bislang auf kurzfristige Maßnahmen wie Nachtlüftung, Verdunkelung oder mobile Klimageräte. Für dauerhafte Lösungen – etwa außenliegenden Sonnenschutz, Kältedecken, moderne Lüftungs- und Kühlsysteme oder bauliche Anpassungen – fehlt dagegen häufig das Geld. Positiv hervorzuheben sind deshalb die Maßnahmen, die der Ludwigshafener Stadtvorstand für Schulen, Kitas und städtische Pflegeeinrichtungen auf den Weg gebracht hat.

„Wir können von unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht höchste medizinische Qualität und eine moderne Infrastruktur erwarten und gleichzeitig bei wichtigen Investitionen den Rotstift ansetzen“, erklärt Uebel. Hitzeschutz muss deshalb bei den Investitionsentscheidungen von Bund und Ländern eine deutlich größere Rolle spielen.

Besonders kritisch sieht die CDU-Fraktion die Auswirkungen der anstehenden Krankenhausstrukturreform. Die vorgesehenen Mittel für den Strukturwandel sollen vor allem Spezialisierungen, Kooperationen, Fusionen und Veränderungen der Krankenhauslandschaft ermöglichen. Dabei besteht die Gefahr, dass notwendige Investitionen in bestehende Gebäude zu kurz kommen. Dazu gehört auch, die Krankenhäuser auf häufiger auftretende Hitzeperioden vorzubereiten. Dafür brauchen die Häuser verlässliche und planbare Mittel.

Gerade für Ludwigshafen ist das wichtig: Die vier großen Krankenhäuser unserer Stadt sind ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung in der gesamten Vorderpfalz und in der Metropolregion. Spezialisierte Fachabteilungen, eine funktionierende Notfallversorgung und die vorhandene medizinische Kompetenz müssen deshalb auch künftig erhalten bleiben.
„Wir müssen dafür sorgen, dass Ludwigshafen auch nach der Krankenhausreform ein leistungsfähiger und überregional bedeutender Gesundheitsstandort bleibt. Eine Reform darf nicht dazu führen, dass bewährte Versorgungsstrukturen geschwächt werden und gleichzeitig das Geld für notwendige Investitionen fehlt“, so der Fraktionsvorsitzende.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb von Bund, Land und Kostenträgern eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung der notwendigen Krankenhausinvestitionen. Dabei muss neben dem Strukturwandel auch die Klimaanpassung berücksichtigt werden. Das gilt ebenso für Pflegeeinrichtungen, in denen besonders viele ältere und gesundheitlich belastete Menschen von hohen Temperaturen betroffen sind.

„Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz. Und eine gute Krankenhausversorgung gehört zur Daseinsvorsorge. Das eine darf nicht gegen das andere ausgespielt werden. Wenn durch die Krankenhausreform Einnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten der Krankenhäuser zurückgehen, müssen Bund und Länder dafür sorgen, dass die notwendigen Investitionen trotzdem möglich bleiben. Diese Kosten auf die Kommunen abzuwälzen, wäre völlig abwegig. Die Finanzausstattung unserer Stadt lässt dafür überhaupt keinen Spielraum“, betont Uebel.

„Unser Ziel bleibt deshalb, die stationäre Versorgung in Ludwigshafen dauerhaft zu sichern und gleichzeitig unsere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen besser gegen die Folgen des Klimawandels zu schützen“, so Uebel abschließend.