Gemeinsame Presserklärung der CDU, SPD, FWG und FDP

Die Vertreter der im Stadtrat vertretenden Parteien, der CDU, SPD, FWG und FDP, sehen die Entwicklung der BASF Strategie mit großer Sorge.

Bereits bei dem anstehenden Verkauf der werkseigenen Wohnungen haben wir dies in einem beigelegten Brief an den BASF Vorstand ausgedrückt. Wir haben dabei klar benannt, dass es nicht nur um betriebswirtschaftliche Abwägungen gehen kann, sondern dass die gesellschaftliche Verantwortung nicht unter den Tisch fallen darf. Auch die neuen Ankündigungen mit der Fortschreibung des Transformationsprozesses und Fokussierung auf das Kerngeschäft der BASF, anerkennen wir als wichtige Maßnahme, um eine hohe Wettbewerbsfähigkeit zu behalten.

Auf der anderen Seite appellieren wir nochmals, die Interessen der Mitarbeitenden, insbesondere am Standort Ludwigshafen, grundlegend im Auge zu behalten. Die Schicksalsgemeinschaft der BASF und der Stadt Ludwigshafen hat eine lange Tradition. Die Anforderungen der betrieblichen Interessen und der Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und somit der Mitarbeitenden, die aus der gesamten Metropolregion stammen, wurden immer im Konsens gelöst. Eine Aufkündigung dieses Solidarpaktes wäre für die ganze Region ein schlechtes Signal.

Insofern appellieren die Vertreter der CDU, Dr. Peter Uebel, der SPD, Julia May, der FWG, Markus Sandmann und der FDP, Hans-Peter Eibes, die beim Wohnungsverkauf seitens der BASF eingeforderte Sozialcharta auch auf alle zukünftigen Transformationsschritte anzuwenden.