Senioren-Union Ludwigshafen: CDU muss aus Wahlergebnis Konsequenzen ziehen

Der Kreisvorsitzende, Dr. Reinhard Herzog erklärt „Jetzt kommt es auf einen klaren und verständlichen Kurs an“.
Die Senioren-Union in Ludwigshafen hat das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt kritisch analysiert und zugleich politische Schwerpunkte für die kommenden Monate beraten. Der Kreisvorsitzende, Dr. Herzog sieht in der deutlichen Niederlage der CDU einen unübersehbaren Warnruf – aber keinen Anlass für Resignation.
„Das Ergebnis muss uns wachrütteln. Die CDU hat keinen Regierungsauftrag erhalten. “Jetzt müssen wir daraus die richtigen Konsequenzen ziehen und wieder zu einer klaren, verständlichen und an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Politik zurückkehren“, erklärt Dr. Herzog.
Nach Auffassung der Senioren-Union müsse die Union notwendige Reformen entschlossener angehen. Gerade mit Blick auf die sozialen Sicherungssysteme und den demografischen Wandel dürfe Politik schwierige Entscheidungen nicht länger aufschieben. Auch in der Migrationspolitik brauche es einen klaren und nachvollziehbaren Kurs.
Gleichzeitig unterstreichen die CDU-Senioren ihre klare Abgrenzung gegenüber politischen Extremen: Eine Zusammenarbeit mit radikalen und extremistischen Kräften komme weder von rechts noch von links infrage. Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen ist die geplante Pflegereform. Die Senioren-Union will hierzu konkrete Vorschläge in die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einbringen, um die Interessen älterer Menschen, Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen stärker zu berücksichtigen.
„Wir haben die Wahlniederlage sehr ernst zu nehmen. Aber wir dürfen daraus nicht den falschen Schluss ziehen, dass wir weniger Politik machen müssen. Im Gegenteil: Die Menschen erwarten Lösungen. Wenn die CDU klar sagt, was sie will, Probleme offen anspricht und dann auch handelt, kann sie verlorenes Vertrauen zurückgewinnen“, so der Kreisvorsitzende, Dr. Herzog.
Die Senioren-Union Ludwigshafen will sich deshalb weiterhin aktiv in die politische Diskussion einbringen und insbesondere die Interessen der älteren Generation innerhalb der CDU deutlich vertreten.