CDU-Stadtratsfraktion: Schulen leisten hervorragende Arbeit

Schulen reagieren auf die stark steigenden Infektionszahlen, z.B. müssen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen seit Montag auch im Unterricht eine Maske tragen. „An oberster Stelle steht der Schutz der Gesundheit aller am Schulleben beteiligten“, sagen Marion Schneid, CDU-Landtagsabgeordnete, und Daniel Beiner, schulpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion in Ludwigshafen.

„In der aktuellen Situation an unseren Schulen, bei der es sowohl um das Durchführen von Präsenzunterricht als auch um die Einhaltung der Hygienekonzepte und um den Gesundheitsschutz aller Beteiligten geht, leisten unsere Schule hervorragende Arbeit“, so Daniel Beiner. „Die Erarbeitung und Durchsetzung der unterschiedlichen Konzeptionen hinter den Kulissen kostet eine Menge Nerven, Zeit und Energie. Den Schulleitungen, Verwaltungskräften, Lehrerkollegien und Elternbeiräten gebührt ein großes Lob und Dankeschön für diese außergewöhnliche Arbeit in ungewöhnlichen und unkalkulierbaren Zeiten.“
„Als Unterstützung für die gute Arbeit vor Ort wünsche ich mir von der Landesregierung einen klaren Kompass, der Einheitlichkeit und Verlässlichkeit schafft. Sei es beispielsweise in Bezug auf Lüftungskonzepte und Filtersysteme, Schülertransporte, der Situation gerecht werdende Lehrplananpassungen, eine Lösung für Risikogruppen und Vertretungsbedarfe oder angepasste und variable Regelungen für Heimunterricht, Notengebung, Zeugnisse und Abschlussprüfungen“, ergänzt Marion Schneid.

Kreisverbände nominieren Torbjörn Kartes einstimmig

Bundestagsabgeordneter will erneut Direktmandat gewinnen – Ent-scheidung am 28. November

Mit einem eindeutigen Votum haben sich die Vorstände der CDU-Kreisverbände Ludwigshafen, Frankenthal und Rhein-Pfalz-Kreis für eine erneute Kandidatur von Torbjörn Kartes für die Bundestagswahl 2021 ausgesprochen. In ihren jeweiligen Sitzungen am 19., 21. und 22. Oktober wurde er einstimmig als Kandidat vorgeschlagen. Entschieden wird voraussichtlich am 28. November auf einer Nominierungsveranstaltung, zu der ca. 60 Delegierte der drei Kreisverbände zusammenkommen.

„Unser klares Votum ist zugleich ein Signal, dass wir geschlossen und überzeugt in den Bundestagswahlkampf gehen“, erklärt Gabriele Bindert, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Frankenthal. „Wir wollen mit Torbjörn Kartes einen engagierten, den Themen der Bürgerinnen und Bürgern zugewandten Wahlkampf machen. Unser gemeinsames Ziel ist ganz klar, den Wahlkreis erneut direkt zu gewinnen.“

Patrick Poss, Kreisvorsitzender der CDU im Rhein-Pfalz-Kreis, ergänzt: „Ich kenne Torbjörn Kartes aus gemeinsamen Zeiten in der Jungen Union. Zusammen haben wir so manchen Wahlkampf bestritten. Es war eine große Freude, als wir 2017 nach relativ kurzem Vorlauf und einer insgesamt doch recht überraschenden Kandidatur die Mehrheit im Wahlkreis von Torbjörn Kartes überzeugen konnten. Ganz klar: Das soll wieder gelingen und den Vorsprung wollen wir noch ausbauen.“

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen, das mir die Kreisvorstände ausgesprochen haben“, erklärt Kartes. „Im Bundestag habe ich mich in dieser Wahlperiode sehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eingesetzt, für eine ausgewogene Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und dafür, dass es den Familien in unserem Land gut geht. Daran möchte ich anknüpfen. Dabei waren die letzten Monate vor allem vom Einsatz gegen das Coronavirus und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Pandemie geprägt. Auch hier ist absehbar, dass wir noch lange nicht am Ende sind. An der Umsetzung des Versprechens, das die unionsgeführte Bundesregierung gegeben hat, will auch ich weiter mitarbeiten: dass wir die Bürgerinnen und Bürger so gut es geht schützen und als Gesellschaft gestärkt aus dieser Pandemie hervorgehen. Daran will auch ich mich messen lassen.“

Im Deutschen Bundestag ist Kartes derzeit Mitglied der Ausschüsse für Arbeit und Soziales sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der 41-jährige Rechtsanwalt war bis zu seinem Einzug in den Bundestag als Personalleiter der Technischen Werke Ludwigshafen AG beschäftigt, die er noch immer zu strategischen Personalthemen unterstützt. Zu Beginn der Wahlperiode hatte er den Vorsitz der CDU-Stadtratsfraktion in Ludwigshafen abgegeben, seitdem ist er Kreisvorsitzender. Er wohnt mit seiner Frau, die Ärztin ist, und den beiden gemeinsamen Söhnen auf der Parkinsel.

Bund steckt 500 Millionen in Belüftungssysteme – jetzt ist auch das Land gefordert

„Der Vorstoß des Bundeswirtschaftsministeriums ist sehr zu begrüßen, so Tobias Mahr (CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 36).
Da es nur um bestehende Lüftungsanlagen geht, wäre eine Initiative der rheinland-pfälzischen Landesregierung für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten an den rheinland-pfälzischen Schulen umso wichtiger. Die CDU-Landtagsfraktion hatte in den Beratungen zum zweiten Nachtragshaushalt ein Programm in Höhe von 30 Millionen Euro gefordert, aus dem solche Geräte finanziert werden könnten. Leider wurde der Antrag von den Fraktionen der Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen abgelehnt. Das Land muss alles unternehmen, um Schulschließungen zu verhindern. Der Präsenzunterricht hat für uns oberste Priorität. Schulschließungen können für die betroffenen Schüler zu schwerwiegenden Nachteilen für die weitere schulische Entwicklung führen. Die CDU setzt sich deshalb ergänzend zu den Lüftungskonzepten der Schulen dafür ein, Luftreinigungsgeräte nach Bedarf anzuschaffen. Die Schulen brauchen Planungssicherheit! Sowohl Luftreiniger verschiedener Anbieter als auch CO2-Mess-geräte müssen vom Land getestet werden. Bundesländer wie Bayern sind da längst weiter als Rheinland-Pfalz.“

Schneid: Verzögerung beim Neubau des Polizeipräsidiums wirft Fragen auf

Räumliche Verbesserungen bzw. ein Neubau des Polizeipräsidiums Ludwigshafen sind dringend notwendig, das steht außer Frage. „Seit Jahren bemängeln wir den schlechten Zustand der Räumlichkeiten im Polizeipräsidium in der Wittelsbachstraße und auch in der Beethovenstraße bei der Polizeiinspektion 1. Die Polizeibeamten und -beamtinnen, sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seit Jahren in einem stark sanierungsbedürftigen Haus mit beengten Arbeitsplätzen und ungenügenden Sanitäranlagen. Hier muss endlich Abhilfe geschaffen werden!“, fordert Marion Schneid, CDULandtagsabgeordnete.

Noch im Februar hieß es auf Anfrage von Schneid, dass nach dem Rahmenterminplan des Landes ein Baubeginn ab Mitte 2021 möglich wäre und dass auch die Thematik um die Hochstraße Süd kein Hindernis sei. Doch sind im Entwurf des Haushaltsplans für 2021 wieder keine Mittel für Baumaßnahmen eingestellt. Auch muss man sich fragen, wieso Strukturveränderungen wie z.B. eine Neuorganisation der Kriminalpolizei nicht schon früher in die Planungen für den späteren Raumbedarf eingeflossen sind, ob eine Aufstockung des Gebäudes so einfach umsetzbar ist und welche Auswirkungen die Aufstockung auf die Parkplatzsituation hat.

„Dies alles werden wir hinterfragen. Die Landesregierung muss endlich ihrer Fürsorgepflicht gerecht werden. Ein weiterer Aufschub ist nicht hinnehmbar! Eine zeitliche Verschiebung ohne konkrete Terminfestlegung ist für alle Betroffenen nicht zumutbar“, bekräftigt Schneid.

CDU-Stadtratsfraktion: Haushaltsberatungen in Mainz mehr für Bildungsverantwortung nutzen

Die Ankündigung der Landesregierung, im kommenden Haushaltsjahr mehr Geld wie bisher in den Bildungsbereich zu investieren, ist längst überfällig. „Jahrelang wurde hier auf Kante genäht“, konstatiert die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid.

Vor allem der temporäre Unterrichtsausfall wurde weggeredet, Planstellen zu Gunsten günstigerer befristeter Verträge eingespart, notwendige frühzeitige Investitionen in den digitalen Ausbau verschlafen und die Kommunen in deren angespannten finanziellen Situationen mit ihren Aufgaben alleine gelassen, so die Abgeordnete.

„Die Corona-Pandemie hat uns im Bildungsbereich nicht nur eine nie dagewesene gesellschaftliche und mediale Aufmerksamkeit beschert, sondern auch Systemschwächen vor Augen geführt, die wir als Stadt mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln in diesem Maße gar nicht stemmen können“, so Daniel Beiner, schulpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. Die kommenden Herbst- und Wintertage würden hier nochmal einiges abverlangen, was der wärmere Sommer ausblenden konnte.

Zunächst einmal müsse es möglich sein, jeden Raum in jeder Schule lüften zu können. Das sei derzeit nicht selbstverständlich. „Wir brauchen hier finanzielle Mittel, um diesbezügliche Mängel schnell beheben zu können, das betrifft nicht nur Klassenräume, sondern auch die der Verwaltungskräfte, Sammlungen, Lehrer- und Arbeitszimmer und vor allem auch Sporthallen“, so Beiner, „ein Ausweichen auf Park- und Sportanlagen wird bei den kommenden Temperaturen nicht mehr funktionieren.“

„Dass jetzt erste Maßnahmen aus dem Digitalpakt, bei dem der Bund die Länder finanziell unterstützen darf, umgesetzt wurden und werden, ist eine gute Nachricht“, weist Marion Schneid auf die digitale Infrastruktur hin. Damit sei ein erster Schritt getan, viele weitere müssten aber folgen. „Jede und jeder muss in diesem Land einen sicheren und schnellen Internetzugang haben, sonst funktionieren viele Konzepte digitalen Lernens in der Realität nicht. Das betrifft Privathaushalte genauso wie Schulgebäude“, so Beiner. „Hinzu kommt die Versorgung mit Endgeräten für die Schülerinnen und Schüler, für die Lehrenden brauchen wir mehr Zugänge zu digitalen Unterrichtsmaterialien und es muss ein flächendeckendes Fort- und Weiterbildungsangebot für alle geben“, ergänzt Marion Schneid.

Die Personalsituation sei durch die Pandemie besonders angespannt. Durch Risikogruppen, zu erwartende höhere Krankenstände in den Erkältungsmonaten, aber auch aufgrund Quarantäneregeln müsse Unterricht in hohem Maße durch Mehrarbeit der Kolleginnen und Kollegen aufgefangen werden oder ausfallen. „Dazu kommen ein Mehr an Aufsichten, die durch Corona entstanden sind und im Winter durch vermehrte Regenpausen noch stärker anwachsen werden. Wir brauchen deutlich mehr Planstellen“, so Beiner. Klassenteilungen und versetzte Unterrichtszeiten mögen aus gesundheitlicher Sicht richtig sein, würden aber auch zu einem weiteren massiven Mehrbedarf an Stellen an jeder Schule führen, die von den Ländern finanziert werden müssten.
„Wir stehen an der Seite unserer Schulen und helfen, wo wir es können“, versprechen Schneid und Beiner. „Wir sind aber einmal mehr angewiesen auf Gelder und Unterstützung aus Mainz. Rheinland-Pfalz muss seiner Bildungsverantwortung stärker, schneller und unmittelbarer nachkommen als bisher.“