Zum Tod von Berthold Messemer

Der ehemalige Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Berthold Messemer, ist am Donnerstag im Alter von 82 Jahren verstorben. Im Namen von Partei und Fraktion haben der CDU-Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes, MdB und der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel Messemers Frau Marianne und der ganzen Familie ihr Beileid ausgesprochen. „Wir sind sehr traurig, dass Berthold Messemer von uns gegangen ist. Er war ein herausragender Kommunalpolitiker, dessen Engagement beispielhaft war. Vor allem aber werden wir seinen Humor und seine Herzenswärme sehr vermissen“, so Kartes und Uebel.

Berthold Messemer wurde am 15. März 1937 in Ludwigshafen geboren, in Friesenheim wuchs er auf. Nach einer technischen Ausbildung bei der BASF, dem Abendgymnasium in Mannheim und dem Studium der Maschinentechnik an der Fachschule Ludwigshafen machte er bis zu seinem Ruhestand 2002 in der BASF Karriere. In der Jugend kirchlich engagiert, fand er 1964 zur CDU. Im Jahr 1969 zog er in den Ortsbeirat ein, 1972 folgte die Wahl in den Stadtrat, dem er bis 2004, 32 Jahre lang, angehörte. Vorsitzender der Fraktion war er von 1992 bis 1999. Außerdem war er 34 Jahre lang Mitglied des CDU-Kreisvorstands.

Messemers ehrenamtliches Engagement war herausragend. In Ludwigshafen, in der Diözese Speyer und auf Bundesebene bekleidete er zahlreiche Ehrenämter in der katholischen Kirche. Er gehörte zu den Gründern der Aktion 72 „Bürger helfen Behinderten und in Not Geratenen“, die in der Adventszeit Spenden für in Not Geratene sammelt. Messemer war auch Gründungsmitglied der Elterninitiative Krebskranke Kindern e.V. beim St. Annastift und Vorsitzender des Vereins Herzinfarkt-Projekt Ludwigshafen.

Hinzu kam seine langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat der Sankt Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH, zu der das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus sowie u.a. die Hospiz- und Palliativeinrichtung gehören.

Seine Verdienste wurden u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, der Landesehrennadel Rheinland-Pfalz, der Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes und dem Ehrenring der Stadt Ludwigshafen gewürdigt. Die CDU-Stadtratsfraktion wählte ihn zu Ihrem Ehrenvorsitzenden. „Wir werden Berthold Messemer ein ehrendes Andenken bewahren“, erklären Kartes und Uebel.

CDU Stadtratsfraktion lädt ein zur Weihnachtsfraktion

Die CDU Stadtratsfraktion lädt alle interessierten Bürger zu einer Weihnachtsfraktion (11.12. 19 Uhr) auf den Weihnachtsmarkt auf den Berliner Platz ein. Treffpunkt: Weihnachtspyramide, Glühwein Zimmermann.

Die Bürger können mit den Stadträten und Ortsvorstehern der CDU ins Gespräch kommen. „Besonders möchten wir den Blick auf den Weihnachtsmarkt lenken“, so der Vorsitzende Dr. Peter Uebel. „Die Standbetrei-ber dort haben mit erheblichen Einbußen durch den Wegfall des ÖPNV und der damit verbundenen Frequenz zu kämpfen. Hier möchten wir ein kleines Zeichen der Unterstützung setzen“.

RNV leistungsfähig und flexibel – Abstellmöglichkeiten für Fahrräder verbessern

„Die RNV arbeitet hervorragend“, so kommentiert der Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion Dr. Peter Uebel die Bemühungen des Verkehrsunternehmens, Lösungen für die veränderte Situation nach der Sperrung der Unterquerungen der Hochstraße Süd zu finden. „Viele Unternehmen müssen sich derzeit mit der stark veränderten Lage auseinandersetzen. Aus unserer Sicht ist dies durchweg konstruktiv und flexibel der Fall“. Besonders berührt davon sei der ÖPNV, da die Verbindung für die Stadtbahnen nach Süden abgeschnitten sei. Die Gewerbetreibenden am Berliner Platz und in der Mundenheimer Straße klagten über Umsatzeinbußen, da der ÖPNV als Frequenzbringer weggefallen sei. Der Abriss der Hochstraße Süd müsse auch deshalb schnellstens kommen.

„Die RNV musste innerhalb von fünf Tagen – davon ein Wochenende –  das Straßenbahndepot in Rheingönheim räumen und den gesamten Fahrplan umstellen. Viele Mitarbeiter müssen Sonderarbeit leisten. Das verdient unseren Respekt und Dank“, so Constanze Kraus, Sprecherin für Mobilität der CDU Stadtratsfraktion. Betroffen seien die Stadtbahnlinien 4/4A, 6/6A, 7, 8, 9 Express, 10 sowie die Buslinien 74, 76, 77, 94, 96 und 97. Die Haltestelle Berliner Platz kann bis auf Weiteres nicht bedient werden. „Man kann nur alle Fahrgäste ermuntern, sich vor Fahrtantritt über die RNV-App zu informieren,“ so Kraus weiter. Gleichzeitig setze sich die CDU Ludwigshafen seit längerem für einen Ausbau des Fahrradverkehrs ein. „Neben dem Ausbau des Radwegenetzes müssen wir jetzt die Möglichkeiten für das Abstellen der Räder an den Knotenpunkten verbessern. Vandalismus und Diebstahl sind hier die Probleme“. Da sich jetzt die Orte verändert haben, müsse man auch über neue Standorte für Fahrradabstellanlagen und VRN Next-Bike-Stationen nachdenken. Der S-Bahnhof Mitte, die Bahnhöfe Rheingönheim und Mundenheim sollten hier neu angeschaut werden.

Zum 80. Geburtstag von Karl-Heinz Jungbluth :Torbjörn Kartes gratuliert im Namen der CDU Ludwigshafen

Am 21. November feiert Karl-Heinz Jungbluth, Ehrenringträger der Stadt Ludwigshafen, seinen 80. Geburtstag. Der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes sendet herzliche Glück- und Segenswünsche im Namen des Kreisverbands: „Jahrzehntelang hat sich Karl-Heinz Jungbluth ehrenamtlich für Ludwigshafen engagiert, als Stadtrat ebenso wie als Chronist der örtlichen CDU. Unvergessen ist sein Einsatz für die Städtepartnerschaften. Dafür sind wir dankbar und wir wünschen ihm nur das Beste!“

Der 1939 in Halberstadt geborene Jubilar, der ab 1969 zunächst in der Gartenstadt und später in Rheingönheim lebte, ist mit seiner Frau Isolde vor einigen Jahren aus familiären Gründen nach Böbingen in der Südpfalz gezogen. Nach ersten beruflichen Schritten als Betriebsschlosser und Kaufmann war er in den 1960er Jahren bei der Luftwaffe. In dieser Zeit erhielt er die Flutmedaille des Landes Schleswig-Holstein (1962) nach dem Einsatz während einer historischen Sturmflut. Über das Finanzbauamt Kaiserslautern kam er zur Firma Gebr. Giulini in Ludwigshafen, heute BK Giulini, deren Betriebsrat er neun Jahre angehörte.

Seit seinem Parteieintritt im Jahr 1970 war Karl-Heinz Jungbluth in der CDU engagiert, unter anderem in den Sozialausschüssen (CDA). 20 Jahre lang war er Vorsitzender der CDU Gartenstadt und von 1974 bis 1999 Mitglied des Ludwigshafener Stadtrats, ebenso lange Mitglied des Ortsbeirats der Gartenstadt. Herausragend war sein Engagement für die Städtepartnerschaften, die ihn immer wieder nach Sumgait in Aserbaidschan, ins englische Havering und, schon zu Zeiten der deutschen Teilung, nach Dessau führten. Sein großes Engagement wurde mit dem Mayors Award von Havering öffentlich gewürdigt. In Ludwigshafen ist darüber hinaus sein Engagement um die Chronik der CDU in besonderer Erinnerung, deren Überführung ins Stadtarchiv Jungbluth verantwortet hat.

FWG hat die Botschaft nicht verstanden!

Der Wunsch nach dem Bau eines Kombibades ist seit vielen Jahren nachvollziehbar. Es wurde bereits im Stadtvorstand unter Dr. Eva Lohse und Wolfgang van Vliet die Machbarkeit geprüft und die Planungen waren fortgeschritten. Es wurden Modelle in anderen deutschen Städten besucht, um Möglichkeiten auszuloten. „Letztendlich ist es an der Genehmigung der Landes-Aufsichtsbehörde ADD gescheitert, da ein Bad den freiwilligen Leistungen zugordnet wird und angesichts der Verschuldung der Stadt und den anstehenden Mammutaufgaben als nicht machbar angesehen wurde“,  erklärt Joannis Chorosis als sportpolitischer Sprecher der CDU Stadtratsfraktion.

Auch ein Wahlversprechen gegenüber der FWG, ein Kombibad zu prüfen, war ohne Aussicht auf Erfolg. „Das war auch keine große Überraschung für uns. Denn die Untersuchung hat genau das widergespiegelt, was seit Jahren bekannt war. Deshalb haben wir als CDU auch keine falschen Hoffnungen wecken wollen. Das wäre unredlich gewesen“,  so Chorosis weiter. Es wurde nun erneut bestätigt, dass die ADD das Projekt direkt abgelehnt hat, wie auch weitere Investoren oder auch die TWL. Dies wurde bei der letzten Sportausschusssitzung ausführlich erklärt. „Wenn Dr. Metz jetzt aus der Vergangenheit abstruse Theorien entwickelt, hat er die Tatsachen leider immer noch nicht verstanden. Unhaltbare Vorwürfe zeugen eher davon, dass sich die FWG unter Dr. Metz falschen Illusionen hingeben hat“, so Chorosis abschließend.