„Helfen muss sich lohnen“ – Scheckübergabe an die Behindertensportvereinigung Ludwigshafen e. V.

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit der Behindertensportvereinigung Ludwigshafen e. V. überreichte der CDU-Landtagskandidat Raymond Höptner am 6. Januar 2026 einen Scheck in Höhe von 430 Euro. Die Übergabe fand am Charity-Waffelstand der Behindertensportvereinigung in der Rhein-Galerie Ludwigshafen statt.

Bereits in der Advents- und Weihnachtszeit engagierten sich Raymond Höptner und seine Ersatzkandidatin Anita Hauck mehrfach persönlich am Waffeleisen und unterstützten die Aktion vor Ort. Die dabei erzielten Einnahmen kommen der Arbeit der Behindertensportvereinigung Ludwigshafen zugute.

An der Scheckübergabe nahmen neben Raymond Höptner und Anita Hauck auch der Vorsitzende der Behindertensportvereinigung Ludwigshafen sowie der Beauftragte der Stadt Ludwigshafen für Menschen mit Behinderung, Peter Stahl, teil, der den Scheck entgegennahm.

Die Mittel werden direkt für den laufenden Vereinsbetrieb eingesetzt, unter anderem zur Unterstützung des Trainingsbetriebs sowie für das Vereinsheim. Dadurch wird die wichtige Arbeit der Behindertensportvereinigung zur Förderung von sportlicher Teilhabe und Inklusion in Ludwigshafen nachhaltig unterstützt.

Peter Stahl betonte die Bedeutung solcher Aktionen für den Fortbestand und die tägliche Arbeit des Vereins. Raymond Höptner hob hervor, dass es ihm im Sinne seines Wahlkampfmottos „Helfen muss sich lohnen“ ein besonderes Anliegen sei, lokale Vereine zu unterstützen und ehrenamtliches Engagement sichtbar zu machen.

CDU: Realschulen Plus stärken

Es braucht jetzt dringend bessere Rahmenbedingungen für die Realschulen Plus sowohl für die jetzige Schülerschaft als auch für kommende Schülerinnen und Schüler. „Aufgrund der Vorkommnisse an der Karolina-Burger-Realschule Plus und die Beschreibungen der Schulleiterin und der Schulleiter kann man die Bedenken und Sorge von Eltern absolut nachvollziehen.“, so Marion Schneid, CDU-Landtagsabgeordnete. „Die Realschule Plus wurde seit Jahren mit vielen Herausforderungen alleine gelassen: große Klassen mit großer Heterogenität bei den Kindern, Lehrkräfte an den Belastungsgrenzen mitverursacht durch den sinkenden Respekt gegenüber den Lehrkräften und zu wenig Unterstützung durch die Schulaufsicht.“, ergänzt Peter Uebel, Fraktionsvorsitzender der CDU.

„Wir brauchen dringend bessere Rahmenbedingungen, damit die Realschulen ihrer Aufgabe als verlässliche und zentrale Schulform für die Berufsreife und Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen gerecht werden können. Deshalb werde ich nicht nachlassen, zeitnah umsetzbare Maßnahmen vom Ministerium zu fordern. Es braucht kleinere Klassen, d.h. mehr Lehrkräfte, um Kinder in kleineren Gruppen unterrichten zu können. Es braucht mehr Schulsozialarbeit und auch die Eltern müssen aktiv mit einbezogen werden. Und es braucht Rückhalt für die Lehrkräfte von der Schulaufsicht (ADD), um sich auf ihre pädagogische Aufgabe konzentrieren zu können.“, führt Schneid aus.

Daneben wäre es absolut wichtig, wenn die Position des Jugendbeauftragten bei der Polizei wieder etabliert bzw. ausgebaut werden würde. Der Aufbau eines Netzwerks in die Schulen hinein mit Präventionsangeboten, Deeskalationstrainings und persönlichem Zugang zu den Jugendlichen hatte sich früher schon sehr bewährt.

„Die Realschulen Plus müssen Orte guter Bildung, der Verlässlichkeit und der Sicherheit sein, um Kindern beste Lernmöglichkeiten zu ermöglichen. Dafür müssen die Maßnahmen jetzt angestoßen werden!“, sind sich Uebel und Schneid einig.

CDU: Wir brauchen klare Konzepte

„Die jetzt öffentlich gemachten Missstände an der Ludwigshafener Karolina-Burger und Ernst-Reuter Realschule sind dramatisch. Sie überraschen durch die ungeschminkten und mutigen Aussagen der Lehrer vor Ort“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. „Spätestens seit den bundesweit bekannt gewordenen Verhältnissen an der Gräfenauschule, haben wir uns vehement für eine Besserung der Situation vor Ort eingesetzt“, erklärt Marion Schneid als Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags.

Zu wenig bis nichts ist passiert. Die Situation ist weiter eskaliert: Lehrer haben Angst vor verbaler und körperlicher Gewalt. Durch fehlende Deutschkenntnisse kommt es oftmals zu keinem Schulabschluss mit dann entsprechenden verheerenden Folgen. Ein geordneter Schulbetrieb ist zu oft nur schwer möglich. Die genannten Schulen stehen synonym für viele anderen Schulen in unserer Stadt. „Als politisch Verantwortliche müssen wir Konsequenzen ziehen“, so Uebel und Schneid.

Die Landesregierung und Schulbehörde sind augenscheinlich nicht in der Lage, notwendige Entscheidungen zu treffen: Kleinere Klassen, zusätzliches pädagogisches Personal, ausreichende Sicherheitskonzepte. Der Bildungsminister Sven Teuber hat kein erkennbares Konzept, sondern lässt Schüler und Lehrer weiter im Stich. Gemeinsamen Gesprächen mit dem Ortsvorsteher in Mundenheim oder der zuständigen Schuldezernentin, die ihre Hilfe vor Ort angeboten haben, entzieht er sich und bittet sie bei seinem Besuch nach Bekanntwerden des Brandbriefes, aus dem Raum.

Skandalös- so kann man keine Probleme lösen. Deshalb war es uns wichtig, direkt den Baudezernenten zu bitten, als Akutmaßnahme die Klassenzimmerschlösser sicherheitsrelevant auszuwechseln.

„Deshalb ist es uns weiter wichtig, in der Verwaltung eine Task force mit allen relevanten Fachbereichen aus Schuldezernat, Bauamt, Ordnungsamt und Polizei einzufordern. Es brennt lichterloh. Alle müssen an den Tisch, um Akutmaßnahmen und klare Konzepte zu ergreifen“, so Uebel und Schneid abschließend.

Schneid: Alle müssen zusammenwirken

„Die Situation für Lehrkräfte und Schülerschaft an der Karolina-Burger-Realschule Plus ist absolut inakzeptabel und muss sich schnellstmöglich verbessern. Schule darf kein Angst-Raum sein!“, so Marion Schneid, CDULandtagsabgeordnete und Leiterin des AK Bildung.

„Die Vorkommnisse an der Realschule Plus sind Beleg für ein gescheitertes Schulsystem in Rheinland-Pfalz. Es kann nicht sein, dass massive Warnungen, deutliche Hilferufe sowie seitenlange Brandbriefe über einen langen Zeitraum von der Schulaufsichtsbehörde ADD und dem Ministerium ignoriert werden. Es darf auch nicht sein, dass Schulen keine passenden Maßnahmen und Instrumente haben, um auf Drohungen und Gewalt entsprechend reagieren können.

Dass Bildungsminister Teuber die ADD als Buhmann präsentiert und er dem Schulträger nun ‚Hausaufgaben‘ auferlegt, greift viel zu kurz. Die Situation in der Schule, die sicherlich kein Einzelfall in RLP ist, lässt sich nicht lösen durch Schuldzuweisung. Vielmehr müssen jetzt alle Ebenen zusammenwirken im Sinne der Lehrer und Schüler: Es braucht eine verbindliche Unterstützung der ADD, um die Lehrkräfte vor Ort zu stärken, es braucht vom Ministerium eine höhere Personalzuweisung, um kleinere Klassen bilden zu können und es braucht sofortige Sicherheitsmaßnahmen.

Schulen sind kein rechtsfreier Raum. Lehrkräfte und Schulkinder haben einen Anspruch auf einen sicheren, angstfreien Schulunterricht – und diesen muss der Bildungsminister gewährleisten können.“

Kritik der BSW ist unangebracht. Verantwortung verdient Respekt und keine Unterstellungen

Mundenheims Ortsvorsteher Raymond Höptner reagiert mit Verwunderung auf die jüngsten Aussagen der BSW-Fraktion zu seinem Interview in der Rheinpfalz. Darin hatte er über seinen freiwilligen Wehrdienst und seine persönlichen Erfahrungen in der Bundeswehr berichtet.

Der CDU-Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes stärkt Höptner den Rücken: „Wer einen freiwilligen Dienst leistet, verdient Anerkennung und Respekt. Es ist völlig unangebracht, Menschen, die Verantwortung übernehmen, politische Motive zu unterstellen.“

Höptner stellt klar, dass seine Aussagen im Interview seine persönliche Sicht als Wehrdienstleistender wiedergeben. Er betont, dass die Bundeswehr ein fester Bestandteil der demokratischen Ordnung ist und dass ein freiwilliger Dienst, ob bei Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten oder der Bundeswehr, eine wichtige Form des Engagements für die Gesellschaft darstellt.

Höptner merkt an, dass die Kritik aus einer Fraktion kommt, die den Stadtteil nicht aus dem täglichen Erleben kennt. „Die Menschen in Mundenheim wissen, dass ich täglich ansprechbar bin und mich zuverlässig um die Anliegen vor Ort kümmere. Ich bin hier präsent und nehme meine Verantwortung sehr ernst. Wer nicht in Mundenheim lebt, kennt den Alltag im Stadtteil nur aus der Distanz. Deshalb halte ich es für schwierig, von außen meine Arbeit für die Menschen vor Ort zu bewerten.”

Höptner abschließend: „Unterschiedliche politische Positionen gehören zur Demokratie. Persönliche Unterstellungen und die Abwertung eines staatlichen Dienstes tragen jedoch nicht zu einer sachlichen Debatte bei.“