CDU Mundenheim: Blumenzwiebelpflanzaktion im Zedtwitzpark – Engagement lohnt sich

Zu einer Blumenzwiebelpflanzaktion hatte die CDU Mundenheim erstmalig in 2016 im Ortsbeirat aufgerufen und diese fand seitdem jährlich statt – zuletzt im Oktober 2018.

Dass sich das Engagement von Ortsbeiräten und Bürgern gelohnt hat, kann man derzeit im Zedtwitzpark sehen. Während die Narzissen schon abgeblüht sind, steht ein Teil der Tulpen noch in voller Blüte. „Auch wenn es manchmal mühselig ist, Engagement im Ortsteil lohnt sich auf jeden Fall. Zwar wollen sich Bürger oft nicht mehr auf Dauer verpflichten, viele sind aber bereit bei einzelnen Aktionen mit zu machen. Deshalb wollen wir als CDU auch weiterhin bei unterschiedlichen Aktionen den Ortsteil verschö- nern und freiwillige Helfer mit einbeziehen. Das ist möglich und lohnt sich, wie die Blüten zeigen.“, so die Kandidatin für die Ortsvorsteherwahlen Dr.Wilhelma Metzler.

CDU Mundenheim: Lärmbelästigung durch Gaststätten in Mundenheim ein großes Problem

CDU fordert Einführung von Sperrstunden im Mundenheimer Zentrum.

„Sobald die Nächte wärmer werden, haben wir in Mundenheim ein Problem, die Menschen können nicht mehr zur Ruhe kommen, Autotüren schlagen, Motoren heulen und laute Gespräche auf der Straße und in den Hinterhöfen der Gaststätten und Spiellokale mitten in der Nacht lassen die Anwohner nicht zur Ruhe kommen.“, schildert die Sprecherin und CDU Ortsvorsteherkandidatin Dr. Wilhelma Metzler angesichts der Schönwetterlage die aktuelle Situation im Ortskern.

Trotz andauernder und wiederholter Beschwerden, trotz Unterschriftenlisten und Gesprächen der Anwohner mit der Verwaltung in der Oberstraße tut sich nichts. „Es liegt eben nicht im Ermessen der Verwaltung, wenn gewisse Lärmpegel wiederholt überschritten werden, ob man dagegen vorgeht oder nicht, vielmehr gibt es neuere Gerichtsurteile die genau das Gegenteil besagen, eine Sperrstunde würde das ein für alle mal regeln und uns vom Ermessen der Verwaltung unabhängig machen.“, erläutert Metzler. Der Vollzugsdienst kann die Probleme seit Jahren nicht lösen, deshalb wird es Zeit, dass man eine Sperrstunde einführt. Das ermöglicht Vollzugsdienst und Polizei endlich für Ruhe zu sorgen. Die Abwägung zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Gastwirte und dem Ruhebedürfnis der Anwohner muss in der Oberstraße ganz klar zur Einführung einer Sperrstunde und zu entsprechender Durchsetzung führen. Wenn das nicht fruchtet, müssen die Gaststätten, die sich nicht daran halten geschlossen werden, fordert die CDU Mundenheim.

Peter Uebel: Unverständnis über die Vorgehensweise des Straßenverkehrsamtes – wir brauchen Alternativkonzepte

Die CDU Stadtratsfraktion reagiert mit Unverständnis über die Vorgehensweise des Ordnungsamtes, die generellen Halteverbote in über 30 Straßen in den einzelnen Stadtteilen umzusetzen.
„Es steht außer Frage, dass Rettungsdienste und Feuerwehr eine ungehinderte Zufahrt benötigen. Es kann aber auch nicht sein, dass ohne das Aufzeigen von möglichen Parkalternativen im Hauruck Verfahren Parkmöglichkeiten gestrichen werden.  Die Bürger sind zu Recht erbost über diese Vorgehensweise“,so der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel.

Es ist Aufgabe des neuen Dezernenten Andreas Schwarz, hier Lösungen anzubieten. Es geht nicht, sich lediglich auf die gesetzlichen Vorgaben zu berufen und die betroffenen Anwohner dann allein zu lassen. „Wo sollen wir jetzt parken, wie soll der Hausarzt, der Pflegedienst, ein Handwerker bei uns einen Parkplatz finden,  gibt es Parkzonen für Anlieferungen?“. Diese Fragen müssen beantwortet werden.  Die Ortsbeiratssitzungen in Rheingönheim, aber auch in Mundenheim, in Maudach, der Gartenstadt oder in Oggersheim haben gezeigt, dass es kein hinreichendes Konzept gibt. Zu Recht haben die Ortsbeiräte der CDU kritisiert, dass der Dezernent nicht selbst, Rede und Antwort in den Ortsbeiratssitzungen gestanden hat.

„Als CDU Fraktion werden wir in den nächsten Wochen in jedem der Stadtteile Bürgergespräche veranstalten und gemeinsam mit den Bürgern auch die Parkverbotsregelungen diskutieren“, erklärt Uebel weiter.

Wilhelma Metzler soll in Mundenheim Ortsvorsteherin werden

Die Mundenheimer CDU hat bei ihrer Mitgliederversammlung am 13.02.2019 ihre Kandidaten für die Ortsbeiratswahl am 26. Mai aufgestellt.

Einstimmig gewählte Spitzenkandidatin ist die 55-jährige Betriebswirtin Dr. Wilhelma Metzler. Die Mutter einer erwachsenen Tochter arbeitet als Geschäftsführerin des Weincampus Neustadt und bewirbt sich auch um das Amt der Ortsvorsteherin. Ehrenamtlich engagiert sie sich als 1. Vorsitzende des Reiterhofs Kinderhilfe.

„Die CDU Mundenheim hat sich in den letzten Jahren für Sauberkeit und Ordnung, Grünflächen und Kita- Ausbau eingesetzt, das trägt nun erste Früchte, darauf können wir stolz sein, wir dürfen aber nicht nachlassen!“, so Metzler anlässlich ihrer Nominierung. Als ihre wichtigsten politischen Ziele für Mundenheim nannte Metzler „saubere Plätze und Straßen, Spielplätze und Grünanlagen verbessern, mehr Sicherheit und Lebensqualität in Mundenheim und ein Sozialkonzept für Mundenheim West.

Auf den weiteren Plätzen der Ortsbeiratsliste folgen Roswitha Göbel, Benedikt Leimbach, Anneliese Meyer-Lender, Eleonore Mühlhölzer, Jan Som-mer, Eleftheria Kapsalis und Werner Kiupel. „Das ist ein guter Mix an Kompetenzen und Lebenserfahrung, alle sehr engagiert, darauf kann man aufbauen, ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ so Metzler zur Besetzung der Liste.

Der Ortsverbandsvorsitzende Michael Leimbach forderte bei der Versammlung eine Stärkung der Ortsbeiräte: „Der Ortsbeirat muss auch etwas zu beraten und zu entscheiden haben, sonst macht die Mitarbeit in diesem Gremium keinen Sinn. Unser Ziel als CDU muss es deshalb sein, die Gestaltungsmöglichkeiten des Ortsbeirats auszubauen und den Stadtteilfragen mehr Gewicht zu verleihen. Dazu gehört meiner Meinung nach auch ein eigenes Budget-Recht.“

Wilhelma Metzler: Posttunnel – Öffnung für die Entwicklung des ÖPNV von Bedeutung

Im Ortsbeirat Mundenheim am 07.02. hat die CDU Mundenheim eine Petition an die Bahn zu Öffnung des Posttunnels angeregt, dem der Ortsbeirat einstimmig zugestimmt hat. Damit soll der Dringlichkeit und der Bedeutung der Tunnelöffnung Nachdruck verliehen werden. Grüne und Hochschule kritisieren derweil das Vorgehen der Bahn.

„Die Öffnung des Tunnels hat vor allem Bedeutung für Pendler in der Technologiemeile, die dort arbeiten oder lernen, unter anderem Studierende und Berufsschüler. Sie haben dann die Möglichkeit zu Fuß durch den Tunnel auf die Bahnsteige des Hauptbahnhofs zu gelangen um Richtung Heidelberg, Mannheim, Neustadt oder Speyer zu fahren. Leider ist der Posttunnel keine direkte Verbindung in die Innenstadt, wie vielfach argumentiert wird, um dem Tunnel Bedeutung zu geben.“, räumt die Stadträtin und Mundenheimer Ortsbeirätin Dr. Wilhelma Metzler mit einem Mythos auf, der sich rund um die Diskussion Posttunnel entwickelt hat.

Im Rahmen der Verbesserung des ÖPNV ist die Öffnung des Tunnels auf jeden Fall unbedingt zu begrüßen. Weiterhin erläutert Metzler, dass der Tunnelausgang am Gleis nur im Anschluss an ein Planfeststellungsverfahren gebaut werden kann. „Es gibt gesetzliche Regelungen für Bauvorhaben, diese gelten auch für die Deutsche Bahn und sie werden erfahrungsgemäß Zeit in Anspruch nehmen. Wir hoffen, dass es gelingt mit der Bahn ins sachliche Gespräch zu kommen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Prozesse schnellstmöglich voran zu treiben. Hochschule, Ortsvorsteherin und Bahn gehören an einen Tisch. Das dies ein guter Weg ist, haben die Gespräche über einen zweiten Zugang zum Bahnhof Mundenheim gezeigt, ich habe meine Argumente dem Bahnhofsmanager persönlich vorgetragen und dann ging alles ganz schnell.“, so Metzler.

Eine direkte Anbindung an die Innenstadt wird durch den Posttunnel nicht erreicht. Umso mehr sieht die CDU weiter ein großes Versäumnis darin, einen City Campus zu verweigern. Die Pläne hätte es gegeben. Die CDU kritisiert, dass das Land seiner bisherigen Ankündigung umgehend mit dem Neubau der Hochschule an der Ernst- Boehe-Straße zu starten, ebenfalls nicht nachgekommen ist. Wahrscheinlich wäre die Fertigstellung in der Innenstadt schneller gewesen, als die immer wieder verzögerten Baumaßnahmen in Mundenheim.