Mundenheim: CDU-Ehrenvorsitzender Franz Hemmer verstorben

Der CDU-Kreisverband Ludwigshafen trauert um Franz Hemmer. Der Ehrenvorsitzende der CDU Mundenheim ist in der Nacht zum Samstag im Alter von 90 Jahren gestorben. „Franz Hemmer hat sich immer für seine Mitmenschen engagiert“, würdigen der Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes MdB und der Ortsvorsitzende Jan Sommer den Verstorben, „ob in der katholischen Jugendarbeit oder später im Berufsleben als Betriebsrat der Pfalzwerke. Das Fundament seines Handelns war dabei immer sein christlicher Glaube. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Sonja und der ganzen Familie.“

Franz Hemmer, geboren am 1. November 1930, war neben seiner beruflichen Tätigkeit als Ingenieur Jahrzehnte lang für die CDU kommunalpolitisch engagiert. Er war Mitglied des Kreisvorstands, 20 Jahre Vorsitzender der CDU Mundenheim, 26 Jahre Mitglied des Ortsbeirates Mundenheim und fünf Jahre stellvertretender Ortsvorsteher. Darüber hinaus war er im Vorstand der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft der CDU Ludwigshafen engagiert.

Dabei reichte sein Engagement immer über die Parteiarbeit hinaus. Er war u.a. Vertrauensmann der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Transport und Verkehr (ÖTV) bei den Pfalzwerken und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat. Außerdem wirkte er mehrere Jahre als Schöffe am Amtsgericht Ludwigshafen und 15 Jahre als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Neustadt. Auch in der katholischen Kirche brachte sich Franz Hemmer ein. Er war Dekanatsgeschäftsführer der katholischen Jugend und Mitglied des Pfarrgemeinde- und des Verwaltungsrates von St. Sebastian in Mundenheim. 1999 ehrte ihn das Land Rheinland-Pfalz für sein großes ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel, 2003 überreichte ihm Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse die Bürgerschaftsmedaille der Stadt Ludwigshafen.

CDU Mundenheim: CDU besorgt über zunehmenden Niedergang im Zedtwitzpark

Zunehmende Vermüllung und Taubenfüttern schaden dem Park

In der Mundenheimer CDU macht man sich Sorgen über die Entwicklungen im Zedtwitzpark. „Gerade jetzt, wo das gute Wetter nach draußen lockt, sehen wir an zahlreichen Stellen im Park sehr viel Müll auf dem Boden. Das ist unzumutbar und beeinträchtigt die Aufenthaltsqualität im Park erheblich. “, kritisiert die Mundenheimer CDU Stadträtin Wilhelma Metzler

Die CDU verlangt eine Wiederherstellung der Sauberkeit im Park, damit er für die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig zur Belebung des Stadtteils beitragen kann. „Corona hat uns gezeigt, dass eine Erholungsmöglichkeit im Grünen vor der Haustür von großer Bedeutung ist.“, kommentiert der Vorsitzende der CDU Mundenheim Jan Sommer.

„Wir haben in der nächsten Ortsbeiratssitzung zudem eine Anfrage gestellt, wie die Anzahl an Tauben im Park auf einem erträglichen Niveau gehalten werden kann. Die Tauben werden regelmäßig mit Brotkrumen und Brotstücken im Park gefüttert. Das führt zur starken Vermehrung der Tauben, zudem sind Tauben Überträger von Krankheiten. Die Brotkrumen ziehen außerdem Ratten an. Das beeinträchtigt die Besucher von Park und Biergarten, deshalb sollte man im Park grundsätzlich kein Futter auslegen. Darüber sollte man die Parkbesucher umfassend informieren, damit nicht mehr gefüttert wird. Der Zedtwitzpark ist ein Schmuckstück und so muss er erhalten werden.“ so Metzler.

CDU: Bauprojekte mit der Bürgerschaft diskutieren!

In der CDU Mundenheim beobachtet man mit Stirnrunzeln die Diskussion um neue Bauprojekte. „Neben der Sachfrage geht es da ja auch ganz grundsätzlich um die Frage, wie man miteinander umgeht“, erklärt der Ortsverbandsvorsitzende Jan Sommer: „Es kann nicht sein auf Biegen und Brechen Geschosswohnungen zu bauen, ohne auf die Interessen der Anwohner Rücksicht zu nehmen. Ein ernsthafter und ergebnisoffener Dialog mit den Bürgern ist für uns selbstverständlich, etwas Anderes kommt für uns nicht in Frage. In Mundenheim müssen wir zum Beispiel in absehbarer Zeit entscheiden, welche Bebauung an die Stelle der nicht mehr benötigten Notunterkünfte in der Flurstraße und der Kropsburgstraße treten soll. Wir als CDU fordern, dass die Anwohner dort nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern dass verschiedene Planungsalternativen frühzeitig und ergebnissoffen mit der Bürgerschaft diskutiert werden.“ Inhaltlich spricht sich die CDU Mundenheim an dieser Stelle für den Bau von Reihenhäusern nach dem Vorbild der Ebernburgstraße aus. Zur Begründung sagt die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Roswitha Göbel: „Wir brauchen auf dem Mundenheimer Wohnungsmarkt dringend ein besseres Angebot für Familien mit mittlerem Einkommen. Das soziale Gefüge muss ausgewogen sein.“ Sommer ergänzt: “ Zudem muss die Infrastruktur, wie z.B. Schulen und Kitas gesichert sein. Wir als CDU sind bereit, unsere Ideen zur Diskussion zu stellen, und diese Bereitschaft erwarten wir auch von der Stadt.“

CDU Mundenheim: CDU besorgt über Einzelhandel

In der Mundenheimer CDU macht man sich Sorgen über die Entwicklung des Einzelhandels im Stadtteil: „Die Rossmann-Filiale in der Rheingönheimer Straße und der Blumenladen in der Maudacher Straße haben geschlossen, und jetzt kommt auch noch die Storchenapotheke hinzu“, berichtet die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Roswitha Göbel: „Das ist für Mundenheim schon ein Schlag ins Kontor.“

Die CDU verlangt Entwicklungsperspektiven für den Stadtteil: „Wir wollen in der nächsten Ortsbeiratssitzung darüber reden, wie der Abwärtstrend in Mundenheim zu stoppen ist und man den Ortskern positiv zu entwickeln kann. Der Abwärtstrend ist nicht erst seit gestern zu beobachten und es sind weitere Schließungen im Gespräch, Corona hat das beschleunigt, ist aber nicht die alleinige Ursache!“, erläutert die Sprecherin der Ortsbeiratsfraktion, CDU- Stadträtin Dr. Wilhelma Metzler.

CDU sieht Entwicklungschance für Mundenheim

Die CDU Mundenheim begrüßt das neue Sozialkonzept für die Einweisungsgebietein Mundenheim und West.

„Für die betroffenen Menschen ist das ein Schritt, der längst überfällig war“, erklärt der Ortsverbandsvorsitzende Jan Sommer. Aus diesem Schritt ergibt sich nach Auffassung der CDU auch eine interessante Entwicklungsperspektive für den Stadtteil: „Wenn das Einweisungsgebiet in der Kropsburgstraße wegfällt, dann müssen jetzt darüber nachdenken, wie wir diesen Platz künftig nutzen wollen“, erläutert Sommer.

Er spricht sich dagegen aus, dort in großem Stil Sozialwohnungen zu bauen: „Wir wollen an dieser Stelle lieber eine Reihenhaus-Bebauung nach dem Vorbild der Ebernburgstraße realisieren. Auch in diesem Segment des Wohnungsmarktes gibt es eine große Nachfrage.“

Seine Stellvertreterin Roswitha Göbel ergänzt: „Die Wohnungsbaupolitik von heute bestimmt die Sozialstruktur von morgen. Deswegen brauchen wir in Mundenheim jetzt vor allem ein attraktives Angebot für die Mittelschicht.“