CDU lädt zum Bürgerforum ein Entwicklung in Rheingönheim

Die Stadtratsfraktion der Ludwigshafener CDU lädt zu einer Fraktion vor Ort (12.08., 19.30 Luitpoldhain, Rheingönheim, Gabriele-Münter-Str.) ein. „Wir wollen die Überlegungen der Rheingönheimer Bürger zur Entwicklung ihres Stadtteils hören“, so Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion. In den letzten Wochen wurde im Stadtteil kontrovers über die weiteren Perspektiven diskutiert. Hierbei standen die Überlegungen zum Neubaugebiet „Im Kappes“ sowie die Innenentwicklung im Fokus der Bürger.

„Wir sind sehr froh, dass wir jetzt trotz der Pandemie in den direkten Dialog eintreten können“, so Uebel weiter. Allerdings müsse man darauf hinweisen, dass auf Grund der Pandemie die Veranstaltung Open-Air stattfinde und Bestuhlung nicht möglich sei. Alle Gäste werden darum gebeten, die Vorgaben zum Abstand und dem Tragen des Mund-Nasen-Schutzes einzuhalten. Ihre Anwesenheit zugesagt haben Ortsvorsteher Wilhelm Wissmann und der Sprecher der CDU Rheingönheim.

CDU: Grünanlagen müssen nicht nur dem Erhalt der Artenvielfalt, sondern auch den Bedürfnissen der Bürger entsprechen

Wird eine Grünfläche nicht gemäht, empfinden das manche Bürger als ungepflegten Wildwuchs. Wird gemäht, dann beklagen andere, wie jetzt die Grünen im Rat, eine „unmotivierte und übertriebene Mäharbeit“. „Dadurch wird es den städtischen Gärtnern nicht gerade einfach gemacht“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel.

Die CDU Stadtratsfraktion plädiert deshalb für eine vernünftige Mischung zwischen gut zurückgeschnittenen und gepflegten Grünanlagen und gewachsenen Wiesen im Stadtgebiet. „Gerade das haben wir ja in einem großen stadtweiten Grünflächenkonzept politisch auf den Weg gebracht“, so Uebel. Innerstädtisch müssten die Grünflächen in erster Linie den Aufenthaltsansprüchen der Bürger Rechnung tragen. Deswegen muss „gemäht“ dort nicht falsch sein. Im Gegenteil: „Gerade wenn die Bebauung immer weiter verdichtet wird, brauchen wir Oasen der Erholung, wo Menschen Parkanlagen genießen und auch nutzen können. Zeitgleich werden seit Jahren die Angebote mit Insektenhotels und Nistkästen ausgebaut“, ergänzt Daniel Beiner als umweltpolitischer Sprecher der CDU.

„Zum andern haben wir bestehende und neu entwickelte Wiesen an Orten, wo es sinnvoll ist, vor allem auch im Außenbereich der Stadt. Mittlerweile rund 145 Hektar an Wiesenflächen, die munter wachsen können und eben genau die geforderte Biodiversität aufzeigen. Deswegen ist eine Ausschließlichkeit nicht sinnvoll und vermittelt eher den Eindruck durch eine Ideologie die Bedürfnisse der Menschen auszublenden. Die gute Mischung macht’s, um den Ansprüchen der Bürger und der biologischen Vielfalt Rechnung zu tragen,“ so Uebel und Beiner abschließend.

CDU: Gutes Signal für unsere Stadt Erhalt des Heinrich-Pesch-Hauses gesichert

Das Bistum Speyer und der Jesuitenorden haben vertraglich zugesichert, das Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen für weitere zehn Jahre zu unterstützen. „Wir freuen uns sehr über diese gute Nachricht“, kommentiert der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Dr. Peter Uebel eine entsprechende Meldung. Träger der Akademie des Bistums Speyer ist ein gemeinnütziger Verein, dem die Diözese Speyer, der Jesuitenorden und die katholischen Gesamtkirchengemeinden Ludwigshafen und Mannheim angehören. „Wir danken allen Beteiligten, die sich für diese herausragende Ein-richtung in unserer Stadt stark gemacht haben. Wir wissen, dass dies vor dem Hintergrund der Sparrunden bei Bistum und Kirche insgesamt keine Selbstverständlichkeit ist“, so Uebel weiter. Insbesondere der geplante Bau der Heinrich-Pesch-Siedlung ermögliche eine qualitativ neue Nähe der Bildungseinrichtung zur Stadt und ihren Bürgern. Dieses Projekt sei sehr ambitioniert und langfristig zu sehen. „Umso wichtiger gerade jetzt das Bekenntnis zum Fortbestand“, so Uebel weiter. „Die Pesch-Siedlung bietet für die Arbeit des Hauses völlig neue Perspektiven. Wir begleiten das Vorhaben weiterhin sehr positiv. Chancen sehen wir vor allen Dingen in einer guten Sozialarbeit dort von Anfang an und einem ausgewogenen Mix der Bewohner. Den Bau der Kita in kirchlicher Trägerschaft begrüßen wir ausdrücklich. Wir würden uns wünschen, dass auch eine Schule in Trägerschaft der Kirche errichtet würde. Dazu gibt es bisher leider keine Signale“, so Uebel abschließend.

Rückenwind für die Landtagswahl: CDU setzt auf Schneid und Beiner

Mit großer Mehrheit wurde am vergangenen Donnerstag Marion Schneid als CDU-Landtagskandidatin im Wahlkreis 37 nominiert. Daniel Beiner als B-Kandidat erhielt ebenfalls ein starkes Votum. „Wir schicken mit Marion Schneid und Daniel Beiner ein starkes und eingespieltes Team ins Rennen“, freute sich Torbjörn Kartes, CDU-Kreisvorsitzender, mit den beiden Kandidaten. „Sie bringen Erfahrung und Ideen mit. Marion Schneid war in den vergangenen Jahren unsere starke Stimme in Mainz und hat sich immer mit viel Herzblut für die Interessen von Ludwigshafen stark gemacht.“

Die anwesenden Delegierten bescheinigten Marion Schneid eine engagierte Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis und sprachen ihr das Vertrauen zum dritten Mal in Folge aus. „Dieses eindeutige Votum ist für mich eine Verpflichtung“, bekräftigte Marion Schneid gegenüber ihren Parteifreundinnen und Parteifreunden in ihrer Dankesrede.
Die 56jährige Mutter von 2 erwachsenen Töchtern gehört seit 2011 dem rheinland-pfälzischen Landtag an und ist seit 2019 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Sprecherin für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Die Diplom-Betriebswirtin trat 1999 der CDU bei und ist seit 2004 Stadträtin in Ludwigshafen. Hier ist sie ebenfalls stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Kultur und seit Jahren bildungspolitisch engagiert.
„Rheinland-Pfalz lebt derzeit in Bildung und Kultur von seiner Substanz. Es braucht dringend eine weitsichtige und gezielte Politik“, zeigte sich Marion Schneid in ihrer Nominierungsrede überzeugt und sprach Klartext: „Wir sind in Rheinland-Pfalz bei der Kulturförderung seit Jahren auf dem letzten Platz im Vergleich zu anderen Bundesländern. Deshalb setze ich mich für ein Kulturfördergesetz ein, um die Förderung durch das Land endlich zu sichern.“
Schneid griff auch die durch Corona verstärkten Probleme in Schulen und Kitas an: „Unsere langjährigen Forderungen nach mehr Planstellen für Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher sind immer verhallt, die Missstände heute umso sichtbarer und kaum aufzuholen. Da muss sich etwas ändern!“

Unterstützt wird Marion Schneid von ihrem B-Kandidaten Daniel Beiner. „Ich will Marion Schneid voll und ganz unterstützen und der CDU Ludwigshafen helfen, den Wahlkreis 37 direkt zu gewinnen,“ so Beiner in seiner Rede.
Der Oggersheimer Daniel Beiner trat 2004 in die CDU ein und war seitdem in verschiedenen Ämtern und Funktionen auf Orts- und Kreisebene aktiv. Er ist derzeit Vorsitzender der CDU Oggersheim und seit Mai 2014 Stadt-rat in Ludwigshafen. Seit Februar 2018 ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und verantwortet dort die Bereiche Umwelt- und Schulpolitik. Der 35jährige Gymnasiallehrer stehe für eine vernünftige und nachhaltige Politik einer christdemokratischen Volkspartei ohne populistische Versprechungen.
Gemeinsam wollen sich die beiden Kandidaten unter anderem für eine bessere Bildungspolitik und für einen neuen kommunalen Finanzausgleich einsetzen. Dieser müsse so gestaltet sein, dass die Städte in diesem Bundesland wieder Luft zum Atmen haben. Hierbei sei vor allem das Land Rheinland-Pfalz in der Pflicht, so Schneid und Beiner.
Der kommende Wahlkampf werde eine große Herausforderung gerade in Corona-Zeiten, so Schneid. „Daniel Beiner und ich werden aber unsere ganze Kraft und Energie einsetzen, die Bürgerinnen und Bürger mit unseren Inhalten und Ideen für die Zukunft in Rheinland-Pfalz zu gewinnen.“

Klares Votum für Mahr und Bechtum

Die CDU setzt im Wahlkreis 36 auf Tobias Mahr als A-Kandidat und Songül Bechtum als B-Kandidaten. Beide wurden mit überwältigender Mehrheit von der Vertreterversammlung am 7. Juli gewählt. „Wir setzen die Forderung der Landes-CDU, mehr junge und weibliche Kandidaten in´s Rennen zu schicken konsequent um. Die breite Zustimmung ist ein großer Vertrauensbeweis und sorgt für Schwung. Das wird ein spannender Wahlkampf“, erklärte der Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes. Er gehörte neben der Landtagsabgeordne-ten Marion Schneid und Fraktionsvorsitzenden Peter Uebel zu den ersten Gratulanten.

Tobias Mahr, geboren in Ludwigshafen, aufgewachsen in Frie-senheim, wohnt in Ruchheim.
Der 30-Jährige studierte im Anschluss an eine kaufmännische Ausbildung und nach der Bundeswehr Wirtschaftsrecht in Mannheim. Beruflich ist er bei den Wirtschaftsbetrieben Ludwigshafen tätig. Seit 2012 ist er Mitglied der JU und der CDU. Im Kreisvorstand und im Ortsbeirat Ruchheim hat er bereits politische Erfahrung gesammelt. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der CDU-Stadtratsfraktion. In seiner Freizeit fährt er gerne Ski oder geht seinem Reservedienst bei der Bundeswehr nach. In seiner Rede kritisierte er die Ampelkoalition und zeigte deren Defizite auf den Feldern der Bildungs-, Innen- und Wirtschaftspolitik auf und nannte eigene Forderungen. Die Klimapolitik bezeichnete er als ein Megathema. Es sei geradezu eine christliche Verpflichtung, ohne Hysterie aber dennoch mit entschlossener Energie an der Bewahrung der Schöpfung zu arbeiten.

B-Kandidatin Songül Bechtum, geboren 1973 in Frankenthal, nennt sich selbst Tochter einer Gastarbeiterfamilie. Sie wohnt mit ihrer Familie seit 2012 in Oppau. Sie studierte in Mainz Jura. Beruflich ist die Mutter einer Tochter als Rechtsanwältin in einer renommierten Ludwigshafener Kanzlei tätig. Sie ist seit 2015 in der CDU aktiv und in verschiedenen Gremien tätig. Sie ist Gründungsmitglied des türkisch deutschen Unternehmerverbandes (TDU) Pfalz und dessen stellvertretende Vorsitzende. Als Familienrechtlerin sind soziale Themen und die Integration ihr ein großes Anliegen.

Mahr und Bechtum sehen sich als Team, das sich sehr gut ergänzt. „ Die Herausforderung ist groß. Gemeinsam nehmen wir sie an. Wir freuen uns auf einen engagierten, in Corona-Zeiten sicherlich nicht einfachen Wahlkampf“, so beide abschließend.