CDU: Bauprojekte mit der Bürgerschaft diskutieren!

In der CDU Mundenheim beobachtet man mit Stirnrunzeln die Diskussion um neue Bauprojekte. „Neben der Sachfrage geht es da ja auch ganz grundsätzlich um die Frage, wie man miteinander umgeht“, erklärt der Ortsverbandsvorsitzende Jan Sommer: „Es kann nicht sein auf Biegen und Brechen Geschosswohnungen zu bauen, ohne auf die Interessen der Anwohner Rücksicht zu nehmen. Ein ernsthafter und ergebnisoffener Dialog mit den Bürgern ist für uns selbstverständlich, etwas Anderes kommt für uns nicht in Frage. In Mundenheim müssen wir zum Beispiel in absehbarer Zeit entscheiden, welche Bebauung an die Stelle der nicht mehr benötigten Notunterkünfte in der Flurstraße und der Kropsburgstraße treten soll. Wir als CDU fordern, dass die Anwohner dort nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sondern dass verschiedene Planungsalternativen frühzeitig und ergebnissoffen mit der Bürgerschaft diskutiert werden.“ Inhaltlich spricht sich die CDU Mundenheim an dieser Stelle für den Bau von Reihenhäusern nach dem Vorbild der Ebernburgstraße aus. Zur Begründung sagt die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Roswitha Göbel: „Wir brauchen auf dem Mundenheimer Wohnungsmarkt dringend ein besseres Angebot für Familien mit mittlerem Einkommen. Das soziale Gefüge muss ausgewogen sein.“ Sommer ergänzt: “ Zudem muss die Infrastruktur, wie z.B. Schulen und Kitas gesichert sein. Wir als CDU sind bereit, unsere Ideen zur Diskussion zu stellen, und diese Bereitschaft erwarten wir auch von der Stadt.“

CDU Mundenheim: CDU besorgt über Einzelhandel

In der Mundenheimer CDU macht man sich Sorgen über die Entwicklung des Einzelhandels im Stadtteil: „Die Rossmann-Filiale in der Rheingönheimer Straße und der Blumenladen in der Maudacher Straße haben geschlossen, und jetzt kommt auch noch die Storchenapotheke hinzu“, berichtet die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Roswitha Göbel: „Das ist für Mundenheim schon ein Schlag ins Kontor.“

Die CDU verlangt Entwicklungsperspektiven für den Stadtteil: „Wir wollen in der nächsten Ortsbeiratssitzung darüber reden, wie der Abwärtstrend in Mundenheim zu stoppen ist und man den Ortskern positiv zu entwickeln kann. Der Abwärtstrend ist nicht erst seit gestern zu beobachten und es sind weitere Schließungen im Gespräch, Corona hat das beschleunigt, ist aber nicht die alleinige Ursache!“, erläutert die Sprecherin der Ortsbeiratsfraktion, CDU- Stadträtin Dr. Wilhelma Metzler.

CDU sieht Entwicklungschance für Mundenheim

Die CDU Mundenheim begrüßt das neue Sozialkonzept für die Einweisungsgebietein Mundenheim und West.

„Für die betroffenen Menschen ist das ein Schritt, der längst überfällig war“, erklärt der Ortsverbandsvorsitzende Jan Sommer. Aus diesem Schritt ergibt sich nach Auffassung der CDU auch eine interessante Entwicklungsperspektive für den Stadtteil: „Wenn das Einweisungsgebiet in der Kropsburgstraße wegfällt, dann müssen jetzt darüber nachdenken, wie wir diesen Platz künftig nutzen wollen“, erläutert Sommer.

Er spricht sich dagegen aus, dort in großem Stil Sozialwohnungen zu bauen: „Wir wollen an dieser Stelle lieber eine Reihenhaus-Bebauung nach dem Vorbild der Ebernburgstraße realisieren. Auch in diesem Segment des Wohnungsmarktes gibt es eine große Nachfrage.“

Seine Stellvertreterin Roswitha Göbel ergänzt: „Die Wohnungsbaupolitik von heute bestimmt die Sozialstruktur von morgen. Deswegen brauchen wir in Mundenheim jetzt vor allem ein attraktives Angebot für die Mittelschicht.“

CDU Mundenheim: Enge Straßen sorgen weiter für Fragen Verwaltung muss transparent handeln

„Man muss das alles mit Verwunderung und Verwirrung zur Kenntnis nehmen“, so äußert sich die Sprecherin der CDU Mundenheim Dr. Wilhelma Metzler im Nachgang der Ortsbeiratssitzung in Mundenheim am vergangenen Donnerstag. Die CDU hatte in einem Antrag von der Stadtverwal-tung Auskunft über die Überwachungsmaßnahmen in dem Stadtteil insbesondere nach 20 Uhr und in den sogenannten „engen Straßen“ gefordert.

Die Verwaltung konnte auf die Zeiten nach 20 Uhr und die „engen Straßen“ keinerlei Auskunft geben. Die Ordnungsbehörde unter dem Beigeordneten Andreas Schwarz (SPD) hatte vor einem Jahr von einem Wegfall von ca. 70 Parkplätzen in Mundenheim auf Grund der Enge der Straßen und der Durchfahrtsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge gesprochen. „Die Bürger sind nunmehr maximal verwirrt.

Wir fordern genaue Auskunft, was nun Sache ist,“ so Metzler weiter. „War alles nur ein Sturm im Wasserglas? Dann wäre das Ganze mehr als unnötig. Wir wollen im Sinne eines transparenten Verfahrens den genauen Stand der Dinge wissen. Wenn sich die Einschätzung der Verwaltung geändert hat, wird das sicher auch für andere Stadtteile relevant“, so die CDU-Sprecherin Dr. Wilhelma Metzler abschließend. „Diese Intransparenz bei einem sehr emotional gehandelten Thema ist sehr schädlich“.

CDU Mundenheim fordert dauerhafte Aufnahme aller S-Bahnhalte in Mundenheim

Die CDU Mundenheim begrüßt die schnelle und unbürokratische Einrichtung von zusätzlichen S-Bahnhalten in Mundenheim und fordert eine dauerhafte Aufnahme in die Verkehrsplanung.

„Geht doch.“, kommentiert der Vorsitzende der CDU Mundenheim Jan Sommer die Aufnahme in den Fahrplan, „wir hätten uns aber gewünscht, dass diese Entscheidung nicht aufgrund der prekären Verkehrssituation zustande kommt.“ Seine Stellvertreterin Roswitha Göbel ergänzt: „Wir als CDU fordern schon seit mehr als 10 Jahren, dass alle S-Bahnen in Mundenheim und Rheingönheim halten sollen.“

“Die CDU sah und sieht steigenden Bedarf an Halten in Mundenheim, da mit Mundenheim und der Gartenstadt zwei große Stadtteile gut angebun-den wären. Damit würde auch Verkehr zum Hauptbahnhof aus der Stadt herausgehalten, wenn Pendler aus der Gartenstadt vermehrt in Mundenheim zusteigen könnten. „Wir haben auf beiden Seiten des Mundenheimer Bahnhofes P&R-Parkplätze. Gerade auf der Richtung Gartenstadt zugewandten Seite besteht allerdings noch Bedarf am Ausbau
des Parkplatz-Angebotes und des fußläufigen Zugangs zum Bahnhof. Stadt und Bahn müssen hier schnell ein Konzept erarbeiten und umsetzen, damit beide Seiten des Mundenheimer Bahnhofs komfortabel und sicher genutzt werden können.“, fordert Sommer zu Handeln auf und ergänzt „Die Zeit des Beratens und Abwiegeln muss endgültig vorbei sein. Es braucht Lösun-gen und zwar schnell. Dass es geht, zeigt die kurzfristige Aufnahme von S-Bahn-Halten in den Fahrplan. Die Menschen müssen zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt kommen können. In einer angemessenen
Zeit!“