Linie 10: Herber Dämpfer für Ausbau-Projekt

Wenn die Stadtverwaltung mittels einer neuen Planung beim Ausbau der Straßenbahnlinie 10 im Bereich der Hohenzollernstraße in Friesenheim die Kostensteigerung von rund zwölf Millionen Euro minimieren möchte, muss sichergestellt sein, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nicht aus dem Blick verloren werden, so Thorsten Ralle, Sprecher der CDU-Ortsbeiratsfraktion Friesenheim.

Denn aus unserer Sicht war und ist der Ausbau der Linie 10 nie nur ein Sanierungsprogramm für den Gleiskörper gewesen. Der Ausbau der Linie 10, insbesondere der Abschnitt im Bereich der Hohenzollernstraße ist für Friesenheim das zentrale Element im Rahmen der Stadtteilentwicklung. Nur wenn die geplanten Maßnahmen für die Hohenzollernstraße, wie die dringend benötigte Barrierefreiheit der Haltestellen oder auch die Maßnahmen zur Aufwertung des gesamten Straßenraums zeitnah und umfassend umgesetzt werden, kann Friesenheim sein Potenzial als beliebter Stadtteil von Ludwigshafen auch in Zukunft erfolgreich entwickeln.

Rechtzeitig vor der Stadtratssitzung im Dezember ist ein nachvollziehbarer Planungsvergleich vorzulegen, Zuschüsse des Landes müssen für alle Varianten benannt werden.

CDU-Stadtratsfraktion für Aufstockung der Coronatests an Schulen

„Die erste Woche, an der an rheinland-pfälzischen Schulen nur noch montags statt wie bislang zwei Mal wöchentlich Corona-Schnelltests mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden ist vorbei und schon jetzt ist klar, dass dieses Angebot dringend wieder ausgeweitet werden muss“, bilanziert Daniel Beiner, schulpolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion.

Die Coronainfektionen bei Kindern und Jugendlichen steigen dramatisch. „Diese Entwicklung bereitet uns große Sorgen“, ergänzt die Landtagsabgeordnete Marion Schneid. Viele Schülerinnen und Schüler haben noch keinen vollständigen Impfschutz oder können sich nicht impfen lassen. „Mit der Reduzierung der Tests vermittelt die Landesregierung den Eindruck, die Pandemie sei überstanden. Gerade das ist das falsche Signal!“ so Schneid. Studien belegen, dass Infektionen gerade bei Kinder und Jugendlichen auch symptomlos und unentdeckt bleiben und damit auch zur Gefahr für ihre Familien werden können.

„Auch in Ludwigshafen sehen wir an den Schulen Unverständnis bezüglich der neuen Regelung, sowohl in den Lehrerkollegien wie auch bei den Schülerinnen und Schülern“, so Beiner und Schneid, „daher müssen die Tests auf zwei, wenn nicht sogar drei Termine in der Woche ausgeweitet werden, um die Sicherheit für die Kinder und ihre Familien zu erhöhen. Wir wollen einer von einigen befürchteten Schulschließung vorbeugen!“ Auch über eine Wiedereinführung der generellen Maskenpflicht an Schulen müsse gesprochen werden.

CDU: Rückkehr zum normalen Sitzungsbetrieb Politische Kultur braucht Präsenz

„Die politische Kultur in unserer Demokratie lebt vom direkten Austausch. Deshalb müssen wir die Sitzungen des Stadtrates und seiner Gremien wieder in Präsenz abhalten“, so sagt Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDUStadtratsfraktion. Die digitalen Sitzungen der letzten Monate waren eine Lösung für die Zeit der hohen Infektionszahlen und der Notsituation der weltweiten CoronaPandemie. Sie wurden durch eine Ergänzung der Gemeindeordnung des Landes RheinlandPfalz juristisch gedeckt. „Technisch und kommunikativ waren sie Provisorien und haben gezeigt, dass diesem Verfahren Grenzen gesetzt sind. Viele Sitzungen per Videokonferenzen waren und sind geprägt von technischen Störungen, unklaren Antwortmöglichkeiten bei Abstimmungen und Konzentrationsschwierigkeiten bei stundenlangen Videokonferenzen“, so Uebel weiter. Die Öffentlichkeit der Sitzungen, insbesondere die begleitende Berichterstattung, sei eingeschränkt gewesen.

Der im Hinblick auf die CoronaPandemie in der Gemeindeordnung des Landes RheinlandPfalz eingefügte § 35 Abs. 3 GemO sieht vor, dass „(…) bei Naturkatastrophen oder sofern andere außergewöhnliche Notsituationen dies erfordern, Beschlüsse in einem schriftlichen oder elektronischen Umlaufverfahren oder mittels Video oder Telefonkonferenzen gefasst werden dürfen (…)“.

Die Voraussetzungen sind nicht mehr gegeben, weder liegt eine Naturkatastrophe noch eine andere außergewöhnliche Notsituation vor. „Nicht die jeweils Vorsitzenden der Gremien entscheiden, ob digital oder in Präsenz getagt wird. Das ist ausschließlich aus der Gemeindeordnung abzuleiten. Wir fordern deshalb eine Rückkehr zum normalen Sitzungsbetrieb“, bekräftigt Uebel den Antrag seiner Fraktion für die kommende Stadtratssitzung.

Personalmangel im Baudezernat

Besorgniserregende Entwicklung – Konzept gefordert

„Es sind besorgniserregende Nachrichten aus der Stadtverwaltung. Insbesondere im Baudezernat scheint eine Entwicklung aus dem Ruder zu laufen“, so kommentiert Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion die Aussagen zur Personalsituation. „In allen Diskussionen der letzten Wochen zu den Aufgaben im Baudezernat ist klargeworden, dass die Personalsituation dramatisch ist“, sagt Christoph Heller, baupolitischer Sprecher der Christdemokraten. Die Liste der Bauvorhaben, die im Bauund Grundstücksausschuss vom 4.10. vorgelegt wurde, zeige in roter Einfärbung alle die Projekte, für die es derzeit auf Grund von Personalmangel keine Perspektive der Bearbeitung gibt. „Die Bürger der Stadt haben ein Anrecht auf eine funktionierende Bauverwaltung,“ so Uebel. „Für die nächsten Jahre ist eher eine Verschärfung der Situation zu erwarten, da viele Mitarbeitende die Regelaltersgrenze erreichen werden. Dem muss offensiv und marktgerecht begegnet werden.“ Christoph Heller ergänzt: „Wir fordern deshalb ein Konzept mit Gegenmaßnahmen.“

Ein solches Konzept müsse viele Fragestellungen umfassen: Den Stand der unbesetzten Stellen, das planmäßige Ausscheiden von Mitarbeitenden auf Grund des Erreichens der Regelaltersgrenze, die Personalentwicklung durch Aus-, Weiter- und Fortbildung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „In allen Bereichen der Arbeitgeberattraktivität brauchen wir offenbar dringend neue Antworten. Die Stadtverwaltung hat scheinbar ein Imageproblem auf dem Arbeitsmarkt.“, so finden die CDU-Vertreter.

CDU-Stadtratsfraktion besucht Friedhof Mundenheim

Die Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ führt die CDU-Stadtratsfraktion nun auf den Friedhof Mundenheim. In dieser Reihe möchte die CDU mit Bürgern aller Stadtteile über ihre Friedhöfe ins Gespräch kommen und Impulse für die laufende Friedhofsentwicklungsplanung der Wirtschaftsbetriebe Ludwigshafen (WBL) sammeln.

„Der Friedhof Mundenheim zählt zu den ältesten Grünanlagen unserer Stadt. Er ist damit nicht nur Ort des kulturellen Gedächtnisses unserer beiden Stadtteile, sondern auch von ökologischem und sozialem Wert“, so der CDU-Stadtrat aus der Gartenstadt, Ulrich Sommer. „Diesen Wert möchten wir erhalten. Daher ist es wichtig, mit möglichst vielen Bürgern über die Entwicklung unseres Friedhofs ins Gespräch zu kommen.“

Begleitet wird Sommer, der über den Friedhof führen wird, von Stadtratsfraktionschef Peter Uebel sowie dessen Stellvertreterin aus Mundenheim, Wilhelma Metzler. Daneben stehen auch die Ortsbeiräte beider Stadtteile zu Gesprächen bereit.

„Wir möchten die Attraktivität unseres Friedhofs weiter stärken. Dazu müssen wir vor allem die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Der Trend geht weg vom klassischen Familiengrab, hin zu neuen Bestattungs- und Grabarten. Aus diesem Grund werden in den kommenden Jahren Flächen frei werden, die es zu erhalten und im Sinne der Bürger zu gestalten gilt“, begründet Metzler die Veranstaltung.

Der Rundgang über den Friedhof findet am 05. Oktober um 17:30 Uhr statt und beginnt ausgehend von der Trauerhalle (Raschigstraße 13). Im Anschluss ist eine Gesprächsrunde mit den Teilnehmern sowie Akteuren vor Ort geplant. Die Teilnahme ist unter Berücksichtigung der „3-G-Regel“ (geimpft, genesen, getestet) ohne Anmeldung möglich. Vor Ort werden die Kontaktdaten erfasst. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt.