Lebensqualität durch Umgestaltung des Anton-Ferner-Platz erhöhen

Die CDU Oggersheim beantragt in der am Donnerstag stattfindenden Ortsbeiratssitzung die Prüfung einer Umgestaltung des Anton-Ferner-Platzes. Dieser grenzt unmittelbar an das Ernst-Lorenz-Haus und soll nach Wunsch der Christdemokraten mit wetterfesten Bewegungsgeräten ausgestattet werden. „Wir haben mit unserem Prüfauftrag sowohl die Steigerung körperlicher Aktivität wie auch die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner im Blick“, begründet Fraktionssprecher Andreas Gebauer den Antrag seiner Fraktion. „Darüber hinaus bietet ein so gestalteter Platz mitten in Oggersheim die Möglichkeit einen attraktiven Treff- und Begegnungsort, nicht nur für Senioren, sondern für die ganze Ortsgemeinschaft entstehen zu lassen“, ergänzt Ortsbeirätin Birgit Stauder.

Oggersheim: Vandalismus entgegenwirken

Seit einigen Monaten stecken Unbekannte es in regelmäßigen Abständen Mülleimer und Container in Oggersheim in Brand. In den letzten Tagen kam es gehäuft zu dieser Art von Vandalismus.

„Nicht nur in der Kreuzgasse, sondern auch an der Stadtmauer, in der Schlossgasse und an der Haltestelle Mannheimer Tor sind uns in den letzten Tagen von Feuer zerstörte Mülleimer aufgefallen. Teilweise hingen diese erst seit kurzer Zeit, nachdem sie schon einmal niedergebrannt worden waren. Die CDU Oggersheim verurteilt die Taten scharf. Das ist alles andere als ein Kinderstreich“, so der Vorsitzende Daniel Beiner. Die Täter würden nicht nur ein gestörtes Verhältnis zu Eigentum zeigen, sondern auch demonstrieren, wie egal ihnen ihr gesellschaftliches Umfeld ist. „Ich würde mir wünschen, unser Ruf nach einer stärkeren und zeitlich umfassenden Polizeipräsenz würde endlich Gehör finden“, so Beiner. Auch vermehrte Einsätze des kommunalen Vollzugsdienstes seien sinnvoll.

„Bezüglich der Mülleimer kann man prüfen, ob es feuerfestes Material oder auch beleuchtetere und öffentlichere Standorte gibt, wenn man einen zerstörten Behälter austauschen muss“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende der Oggersheimer Christdemokraten, Birgit Stauder.

Roßlache: Oggersheim mit einbeziehen

Andreas Gebauer, Fraktionssprecher im Oggersheimer Ortsbeirat, zu den Diskussionen um die Oppauer Roßlache: „Auch, wenn die Gemarkung Oggersheims nicht direkt tangiert ist, grenzen wir als Stadtteil unmittelbar an. Daher wäre es für uns und die Anwohner der Melm von großem Interesse, wenn die Pläne der Verwaltung auch in einer der nächsten Sitzungen des Oggersheimer Ortsbeirats vorgestellt werden würden.“

„Ergänzend zu den Diskussionen der Nachbargemarkung tritt die CDU Oggersheim dafür ein, das Gebiet zwischen dem Neubaugebiet Melm und dem Begütenweiher von Bebauung freizuhalten und nicht weiter zu versiegeln.“, so der Vorsitzende der Oggersheimer CDU, Stadtrat Daniel Beiner. „Wir haben hier ein wichtiges Naherholungsgebiet mit Aufenthaltsqualität für mehrere Stadtteile, das es zu erhalten gilt.“, fordert Beiner. Auch der Pflanzen- und Tierschutz, sowie die lokalklimatisch bedeutsame Frischluftschneise hätten eine große Bedeutung.

Wollstraße: Weitere Schritte müssen folgen

Als ein „erster Schritt in eine gute Richtung“ werter der Fraktionssprecher der CDU im Oggersheimer Ortsbeirat, Andreas Gebauer, die Installation von Rüttelstreifen am Fußgängerübergang in der Wollstraße. „Dieses Mittel hat sich anderorts bewährt, um Geschwindigkeit zu reduzieren und zugleich die Aufmerksamkeit von Fahrzeugführern auf bestimmte Gefahren zu erhöhen“, stellt Gebauer fest.

Der Ortsvorsitzende der CDU und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Daniel Beiner, ergänzt: „Wir reden hier von einem ersten Schritt, der aber nicht das Ende in diesem Areal sein darf. Seit Jahren drängen wir auf den Bau eines Fahrradweges entlang der Wollstraße, der die Verkehrssicherheit signifikant erhöhen würde.“

Gerade bei höherer Frequentierung der Straßenbahn und im Zuge der Errichtung der Heinrich-Pesch-Siedlung in den kommenden Jahren werden im gesamten Gebiet weitere verkehrliche Maßnahmen zur Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, wie beispielsweise beleuchtete Wege und Fußgängerübergänge, geplant werden müssen. „Wir hoffen darauf, dass rechtzeitig Geld für diese Planungen in den Haushalt eingestellt wird“, so Beiner und Gebauer.

CDU Oggersheim: Lückenschlüsse im Radwegekonzept notwendig

„Als Oggersheimer CDU wünschen wir uns ausgebaute und gut angebundene Radwege. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen wir uns schon seit Jahren unter anderem für Lückenschlüsse im Radverkehrsnetz zwischen den Ortsteilen und in der Region ein“, so Daniel Beiner, Vorsitzender der Oggersheimer Christdemokraten.

In einem kürzlich stattgefundenen Vor-Ort-Termin hat sich die CDU Oggers-heim bestehende Radwege und notwendige Lückenschlüsse angeschaut. „Gerade in den vergangenen Wochen und Monaten sind viele Menschen auf das Rad und E-Bike umgestiegen. Diese Trends einer neuen Mobilität möchten wir mit einer fahrradfreundlichen Infrastruktur bestärken“, begründet Beiner die Ortsbegehung.

„Unter anderem ist die ausgebaute Anbindung Oggersheims über die Wormser Straße an das regionale Fahrradnetz in Richtung Frankenthal als Lückenschluss entlang der K11 erforderlich. Damit würde hier ein sicheres und zügiges Radfahren möglich“, so Alexander Weih, stellvertretender Ortsvorsitzender. „Bislang muss der Radfahrer die stark befahrenen Kreisstraßen mehrfach queren.“ Diese Verbesserung wäre das richtige Zeichen für eine individuelle und gesundheitsfördernde Mobilität in der Region. Die CDU Oggersheim wird im Ortsbeirat dazu eine entsprechende Eingabe machen.

„In der Verantwortung hierfür sehen wir neben den Städten Ludwigshafen und Frankenthal auch den Landesbetrieb Mobilität, der als zuständige Behörde diese Anbindung als erforderlichen Lückenschluss definieren muss“, so Weih weiter.

„Für uns als Oggersheimer CDU gilt es darüber hinaus, die anderen notwendigen Anbindungen und Ausbauten konsequent zu verfolgen und über den Ortsbeirat in den politischen Prozess zu tragen. Handlungsbedarf sehen wir beispielsweise weiter bei den Stadtteilverbindungen nach Edigheim, Maudach, Niederfeld und Ruchheim“, so Beiner und Weih abschließend.