CDU Ludwigshafen: Flexible Arbeit stärkt Fachkräfte und Standort

Lebensrealität der Menschen ernst nehmen – Arbeitspolitik braucht Vertrauen

Ludwigshafen steht wie kaum eine andere Stadt für industrielle Stärke, mittelständische Unternehmen und engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Damit der Wirtschaftsstandort auch künftig wettbewerbsfähig bleibt, braucht es eine Arbeitsmarktpolitik, die Flexibilität ermöglicht und die Lebensrealitäten der Menschen respektiert.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid erklärt: „Gerade in einer Stadt wie Ludwigshafen wissen wir, dass Arbeitszeiten nicht nach Schema F funktionieren. Wer Familie, Pflege oder persönliche Belastungen mit dem Beruf vereinbaren muss, darf nicht mit zusätzlichen Hürden konfrontiert werden.“

Viele Unternehmen in Ludwigshafen seien auf motivierte und langfristig verfügbare Fachkräfte angewiesen. Flexible Arbeitszeitmodelle seien dabei kein Hindernis, sondern häufig ein entscheidender Faktor, um Beschäftigte im Arbeitsmarkt zu halten oder zurückzugewinnen.

Der CDU-Ortsvorsteher und Landtagskandidat Raymond Höptner betont: „Unsere Betriebe brauchen Menschen, die gerne und zuverlässig arbeiten. Das gelingt nicht durch Misstrauen oder neue Einschränkungen, sondern durch Rahmenbedingungen, die Leistung ermöglichen und Lebenssituationen berücksichtigen.“

Die CDU Ludwigshafen setzt sich daher für eine Politik ein, die auf freiwillige Lösungen, soziale Verantwortung und partnerschaftliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten baut. Starre Vorgaben oder pauschale Unterstellungen würden dem vielfältigen Arbeitsmarkt in Ludwigshafen am Rhein nicht gerecht.

„Wer mehr arbeiten kann und möchte, soll dazu ermutigt werden – aber ohne Druck und ohne Generalverdacht“, so Marion Schneid abschließend. „Ein starker Wirtschaftsstandort braucht Vertrauen in die Menschen, die ihn tragen.“

MIT Ludwigshafen: Teilzeit dort, wo sie nötig ist – Fachkräftemangel macht neue Regeln erforderlich

MIT bringt Antrag zum CDU-Bundesparteitag ein

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat einen Antrag zum CDU-Bundesparteitag am 20. und 21. Februar in Stuttgart eingebracht. Ziel ist eine Reform der Teilzeit- und Brückenteilzeit-Regelungen, die Vereinbarkeit sichert, zugleich aber mehr Arbeitsvolumen ermöglicht und Planbarkeit für Betriebe verbessert – gerade in Zeiten eines dramatischen Fachkräftemangels. Der MIT-Vorsitzende Dr. Thorsten Ralle von der MIT Ludwigshafen erklärt dazu: „Teilzeit ist richtig und oft unverzichtbar – für Familien, Pflege und bei Fort- und Weiterbildung. Dafür gibt es unsere volle Unterstützung. Gleichzeitig ist der Fachkräftemangel dramatisch. Deshalb müssen wir klar unterscheiden: Wer Teilzeit aus nachvollziehbaren Gründen braucht, soll sie verlässlich nutzen können. Ein allgemeiner Rechtsanspruch auf Teilzeit allein aus persönlicher Lebensgestaltung darf aber nicht zur neuen Regel werden – wir brauchen insgesamt wieder mehr Arbeitsstunden.“

Konkret sieht der Antrag vor, dass der Rechtsanspruch auf (Brücken-)Teilzeit künftig an eine besondere Begründung geknüpft wird – etwa Kindererziehung, die Pflege von Angehörigen oder berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung. Teilzeit bleibt damit möglich und wird dort abgesichert, wo sie für die Lebensrealität vieler Beschäftigter notwendig ist. Darüber hinaus kann Teilzeit weiterhin einvernehmlich zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten vereinbart werden.

Gleichzeitig will die MIT mit dem Vorschlag Fehlanreize reduzieren, die in einer angespannten Arbeitsmarktlage zusätzliche Arbeitsstunden erschweren – und die Belastung für Beitragszahler erhöhen. Dazu gehört auch die Frage ergänzender und aufstockender Sozialleistungen: Diese sollen weiterhin verlässlich helfen, wenn Menschen ihre Arbeitszeit objektiv nicht ausweiten können oder wenn besondere Umstände vorliegen. Sie dürfen aber nicht zur dauerhaften Standardlösung werden, wenn Arbeitszeit ohne zwingende Gründe reduziert wird.

Ralle erklärt dazu: „Leistung und Solidarität gehören zusammen. Wer mehr arbeiten kann, sollte auch mehr arbeiten. Ergänzende Sozialleistungen sind für echte Ausnahmesituationen da – nicht als dauerhafte Normalität. Das ist auch eine Frage der Fairness gegenüber denen, die Vollzeit arbeiten, Beiträge zahlen und dieses Land Tag für Tag am Laufen halten.“

CDU: Förderung der Schulsozialarbeit – Mangelhaft!

Für die Schulsozialarbeit in Ludwigshafen werden aktuell 18 Stellen vom Land Rheinland-Pfalz mit rund 550.000 Euro gefördert. Für das Jahr 2026 sind die Kosten für diese Schulsozialarbeit mit 2,4 Millionen Euro im städtischen Haushalt veranschlagt. Äußerungen von unterschiedlichen Seiten, das Land Rheinland-Pfalz würde Schulsozialarbeit auskömmlich bezuschussen und es würden sogar nicht alle Mittel abgerufen, muss somit entschieden widersprochen werden.

Der von der Landesregierung nun angekündigte Geldregen für mehr Schulsozialarbeit in RLP bringt den Kommunen somit auch mehr Schulden. Die Schulsozialarbeiter sollen es nun richten, weil ein echter breit aufgestellter Lösungsansatz fehlt. Geld geben und Polizei schicken da fehlt eine klare Lösungsstrategie, Pflaster auflegen heilt keine Wunden. „Es wird Zeit, zu begreifen was in Stadt und Land wirklich zu tun ist und wie echte Lösungen aussehen, Zuckerle verteilen hilft nicht weiter und lässt die Arbeitenden vor Ort mit den Problemen zurück.“, so die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Wilhelma Metzler.

CDU: Förderung der Schulsozialarbeit – Mangelhaft!

Für die Schulsozialarbeit in Ludwigshafen werden aktuell 18 Stellen vom Land Rheinland-Pfalz mit rund 550.000 Euro gefördert. Für das Jahr 2026 sind die Kosten für diese Schulsozialarbeit mit 2,4 Millionen Euro im städtischen Haushalt veranschlagt. Äußerungen von unterschiedlichen Seiten, das Land Rheinland-Pfalz würde Schulsozialarbeit auskömmlich bezuschussen und es würden sogar nicht alle Mittel abgerufen, muss somit entschieden widersprochen werden.

Der von der Landesregierung nun angekündigte Geldregen für mehr Schulsozialarbeit in RLP bringt den Kommunen somit auch mehr Schulden. Die Schulsozialarbeiter sollen es nun richten, weil ein echter breit aufgestellter Lösungsansatz fehlt. Geld geben und Polizei schicken da fehlt eine klare Lösungsstrategie, Pflaster auflegen heilt keine Wunden. „Es wird Zeit, zu begreifen was in Stadt und Land wirklich zu tun ist und wie echte Lösungen aussehen, Zuckerle verteilen hilft nicht weiter und lässt die Arbeitenden vor Ort mit den Problemen zurück.“, so die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Wilhelma Metzler.

Klaus Schneider verstorben

Die CDU Ludwigshafen trauert um Klaus Schneider, den langjährigen Ortsvorsteher der Gartenstadt, welcher im Alter von 81 Jahren am 18. Januar 2026 völlig überraschend verstorben ist. Noch am Vortag hatte er am Neujahrsempfang seines Stadtteils in der Gartenstadt teilgenommen. „Klaus Schneider war uns stets ein Vorbild, sowohl was sein Engagement als auch seine Verbundenheit zu unserer Stadt und insbesondere zu seinem Stadtteil Gartenstadt angeht. Insgesamt war Klaus Schneider über 40 Jahre kommunalpolitisch aktiv. Das Amt des Ortsvorstehers war ihm wie auf den Leib geschneidert. Es war ihm stets eine Herzensangelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Dafür sind wir ihm sehr dankbar!“, so der Kreisvorsitzende der CDU Ludwigshafen, Torbjörn Kartes, und der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Peter Uebel.

Klaus Schneider war seit 1974 CDU-Mitglied, führte 30 Jahre den CDU-Ortsverband Gartenstadt als Vorsitzender. Dem Stadtrat gehört er von 1999 bis 2019 an. Seine Schwerpunkte waren dort die Mitgliedschaft im Haupt-, Bau-, Umwelt- und Partnerschaftsausschuss. Ebenfalls von 1999 bis 2019 war er Ortsvorsteher in der Gartenstadt. Geboren am Rosenmontag des Jahres 1944 in Kaiserslautern, kam er als 3-jähriger nach Ludwigshafen, wo er zunächst in Mundenheim wohnte. Bereits mit 9 Jahren zog er in die Gartenstadt und war dort bis zuletzt zuhause. 45 Jahre lang war Schneider in der BASF als Chemielaborant beruflich tätig. Bei seinen Aktivitäten unterstützte den rührigen Kommunalpolitiker stets seine Ehefrau Roswitha. Der Vater zweier Kinder und Großvater von vier Enkelkindern interessierte sich für moderne Zeitgeschichte sowie das Erstellen von Videofilmen. Legendär sind bis heute seine Videofilme, welche er auf den vielen Partnerschaftsreisen der Stadt Ludwigshafen erstellt hat.

„Klaus Schneider hat sich um unsere Stadt und insbesondere um die Gartenstadt mehr als verdient gemacht. Wir trauern mit seiner Ehefrau Roswitha und seiner Familie und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Kartes und Uebel abschließend.