CDU Mundenheim: Enge Straßen sorgen weiter für Fragen Verwaltung muss transparent handeln

„Man muss das alles mit Verwunderung und Verwirrung zur Kenntnis nehmen“, so äußert sich die Sprecherin der CDU Mundenheim Dr. Wilhelma Metzler im Nachgang der Ortsbeiratssitzung in Mundenheim am vergangenen Donnerstag. Die CDU hatte in einem Antrag von der Stadtverwal-tung Auskunft über die Überwachungsmaßnahmen in dem Stadtteil insbesondere nach 20 Uhr und in den sogenannten „engen Straßen“ gefordert.

Die Verwaltung konnte auf die Zeiten nach 20 Uhr und die „engen Straßen“ keinerlei Auskunft geben. Die Ordnungsbehörde unter dem Beigeordneten Andreas Schwarz (SPD) hatte vor einem Jahr von einem Wegfall von ca. 70 Parkplätzen in Mundenheim auf Grund der Enge der Straßen und der Durchfahrtsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge gesprochen. „Die Bürger sind nunmehr maximal verwirrt.

Wir fordern genaue Auskunft, was nun Sache ist,“ so Metzler weiter. „War alles nur ein Sturm im Wasserglas? Dann wäre das Ganze mehr als unnötig. Wir wollen im Sinne eines transparenten Verfahrens den genauen Stand der Dinge wissen. Wenn sich die Einschätzung der Verwaltung geändert hat, wird das sicher auch für andere Stadtteile relevant“, so die CDU-Sprecherin Dr. Wilhelma Metzler abschließend. „Diese Intransparenz bei einem sehr emotional gehandelten Thema ist sehr schädlich“.

CDU Mundenheim fordert dauerhafte Aufnahme aller S-Bahnhalte in Mundenheim

Die CDU Mundenheim begrüßt die schnelle und unbürokratische Einrichtung von zusätzlichen S-Bahnhalten in Mundenheim und fordert eine dauerhafte Aufnahme in die Verkehrsplanung.

„Geht doch.“, kommentiert der Vorsitzende der CDU Mundenheim Jan Sommer die Aufnahme in den Fahrplan, „wir hätten uns aber gewünscht, dass diese Entscheidung nicht aufgrund der prekären Verkehrssituation zustande kommt.“ Seine Stellvertreterin Roswitha Göbel ergänzt: „Wir als CDU fordern schon seit mehr als 10 Jahren, dass alle S-Bahnen in Mundenheim und Rheingönheim halten sollen.“

“Die CDU sah und sieht steigenden Bedarf an Halten in Mundenheim, da mit Mundenheim und der Gartenstadt zwei große Stadtteile gut angebun-den wären. Damit würde auch Verkehr zum Hauptbahnhof aus der Stadt herausgehalten, wenn Pendler aus der Gartenstadt vermehrt in Mundenheim zusteigen könnten. „Wir haben auf beiden Seiten des Mundenheimer Bahnhofes P&R-Parkplätze. Gerade auf der Richtung Gartenstadt zugewandten Seite besteht allerdings noch Bedarf am Ausbau
des Parkplatz-Angebotes und des fußläufigen Zugangs zum Bahnhof. Stadt und Bahn müssen hier schnell ein Konzept erarbeiten und umsetzen, damit beide Seiten des Mundenheimer Bahnhofs komfortabel und sicher genutzt werden können.“, fordert Sommer zu Handeln auf und ergänzt „Die Zeit des Beratens und Abwiegeln muss endgültig vorbei sein. Es braucht Lösun-gen und zwar schnell. Dass es geht, zeigt die kurzfristige Aufnahme von S-Bahn-Halten in den Fahrplan. Die Menschen müssen zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt kommen können. In einer angemessenen
Zeit!“

CDU Mundenheim begrüßt den neuen Bäckerwagen auf dem Mundenheimer Mittwochs-Markt

Mit einer Flasche Pfälzer Wein begrüßte die Mundenheimer Stadträtin Dr. Wilhelma Metzler und der Vorsitzende der CDU Mundenheim Jan Sommer, Frau Brendel von der Bäckerei Brendel’s Backwelt auf dem Mundenheimer Markt.

Nicht nur Mundenheimerinnen und Mundenheimer, die gerne auf dem Markt einkaufen und Neuigkeiten aus dem Ortsteil austauschen waren begeistert, auch die Gewerbetreibenden freuten sich über das größere Angebot und die damit verbundene Steigerung der Attraktivität des Marktes.

Die Rheinpfalz hatte bereits im Juli über die Familie Brendel und ihre hand-gefertigten Brezel und Backwaren berichtet. „Mich begeistert die Qualität und die Frische der Produkte, ein großes Lob an Herrn Bauer von der Lukom, der uns den Bäckerwagen organisiert hat! Ich genieße es, mich mit den Marktbesuchern bei einer Tasse Kaffee über die Geschehnisse im Ortsteil auszutauschen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es ein frisches, regionales Angebot, dass fußläufig zu erreichen ist, aber auch ein sozialer Treffpunkt und Nachrichtenzentrale. Die CDU wird sich deshalb zusammen mit der Lukom auch weiterhin für den Markt einsetzen und versuchen weitere Angebote zu organisieren. Ich hoffe die Mundenheimer nehmen das Angebot gut an, sodass Brendels auch gerne und langfristig Mittwochsnach Mundenheim kommen.“, so Metzler

Foto: Bäckerwagen
Von Links: Jan Sommer, Jasmin Brendel, Wilhelma Metzler

Verjüngung an der Spitze des Mehrgenerationen-Vorstandes

Am vergangenen Freitag, 2. August 2019, wählten die Mitglieder der CDU Mundenheim den 31-jährigen Jan Sommer zum neuen Vorsitzenden ihres Ortsverbandes. Er löst Michael Leimbach, der seit 1998 dem Ortsvorstand in verschiedenen Funktionen angehörte, ab. Leimbach trat aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Vorstand an.

Jan Sommer lebt seit 2015 in Mundenheim und ist Erzieher beim Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen (LuZiE). Seit 2017 ist er Mitglied der CDU. In die Parteiarbeit schnupperte er bereits im OB-Wahlkampf 2009 hinein. Erster Gratulant war der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Ludwigshafener CDU, Torbjörn Kartes MdB.
Kartes berichtete den Mitgliedern der Mundenheimer CDU Aktuelles aus Berlin. Ihm sei neben der inhaltlichen Arbeit vor allem die Verbundenheit mit dem Wahlkreis wichtig. Die Themen der Menschen vor Ort einzubringen sei ihm ein stetes Anliegen. CDU und CSU seien der stabilisierende Faktor in der Bundesregierung und bereit, Verantwortung für das Land zu übernehmen. Dass die Ministerinnen und Minister der Union ihre Themen voranbringen, habe auch zuletzt der Besuch von Gesundheitsminister Jens Spahn in Ludwigshafen gezeigt.
In Ludwigshafen habe man als CDU bei den letzten Kommunalwahlen Federn lassen müssen. Die Aufarbeitung des Wahlergebnisses laufe und soll nach den Sommerferien zu ersten Ergebnissen führen. Kartes forderte den Ortsverband auf, weiter aktiv zu sein und innerhalb der Partei wie im poli-tischen Wettbewerb die Themen offen anzusprechen, die für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, des Stadtteils und für die CDU wichtig seien. Dem scheidenden Ortsvorsitzenden Michael Leimbach dankte er für dessen langjähriges Engagement im Ortsteil, aber auch für die Kreispartei.
Zu Stellvertretern von Jan Sommer wählten die Mitglieder der CDU Mundenheim Roswitha Göbel und Thomas Güß. Schriftführerin bleibt Wil-helma Metzler. Zu Beisitzern im Vorstand wurden gewählt: Benedikt Leimbach, Joachim Sommer, Anneliese Meyer-Lender, Eleonore Mühlhölzer, Werner Kiupel, Gabriela Tufan und Eleftheria Kapsalis.

Enge Straßen: Klarheit für alle Ortsteile schaffen

Die durch das Ordnungsdezernat in der Banngewannstraße in Rheingönheim vorgeschlagene gelbe Linie ist aus Sicht der CDU eine gute Orientierungshilfe für die Bürger. Dort, wo es Sinn macht, soll sie auch in anderen schmalen Straßen in Ludwigshafen schnell kommen, fordert die CDU Stadtratsfraktion.

„Der Versuch in der Banngewannstraße zeigt aber auch, dass die Straße entgegen der bisherigen Behauptungen nicht überall zu eng ist und Wilhelm Wißmann gut daran getan hat, eine erneute Vor-Ort-Begehung und pragmatische Lösungen einzufordern. Die gelbe Linie kann in bestimmten Straßen eine gute Orientierungshilfe für Autofahrer sein und sollte gemäß § 45 STVO zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit angebracht werden. Man sollte in Rheingönheim schnell die Ergebnisse auswerten und eine Orientierungslinie nach einer positiven Testphase in allen dafür geeigneten engen Straßen in Ludwigshafen anbringen. In Mundenheim in der Horstackerstrasse wäre das vielleicht auch eine Lösungsmöglichkeit, nachmessen sollte man auf jeden Fall, die Anwohner machen sich Sorgen“. kom-mentiert die Mundenheimer Ortsvorsteherkandidatin Dr. Wilhelma Metzler.

„Wir als CDU fordern aber auch, dass für breite Autos, die in diesen engen Straßen nicht parken können, insbesondere für die sogenannten Sprinter, möglichst zentrale Lösungen in den Ortsteilen angeboten werden. Sonst haben wir demnächst ganze Straßenzüge in denen sich ein Sprinter an den anderen reiht.“ ergänzt der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel.