CDU Oppau: Neuwahlen und Mitgliederehrung

Roman Bertram wurde auf der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes für weitere zwei Jahre In geheimer Wahl als Vorsitzender gewählt. Das Ergebnis war einstimmig. Bei den weiteren Positionen gab es einige Änderungen. Im Rahmen der Versammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt.

Bertram führt bereits seit 2010 den Ortsverband. Rückblickend auf die letzten zwei Jahr hob er als äußerst erfreulich hervor, dass Törbjörn Kartes bei der Bundestagswahl das Direktmandat errang. Das Ergebnis der Kommunalwahl hingegen wertete er als einen Dämpfer. Neben der politischen Arbeit sei für einen Ortsverband aber auch die Geselligkeit wichtig. Er äußerte die Hoffnung, dass trotz Corona hier in naher Zukunft wieder mehr stattfinden kann.

Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sengül Bechtum gewählt. Sie folgt auf Kirsten Pehlke, die weiterhin als Beisitzerin fungiert. Karl Heinz Berzel wurde im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Neu in der Beisitzerriege ist David Caruana. Dem 16jährigen Schüler gaben die Mitglieder mit 100% Zustimmung einen tollen Vertrauensvorschuss. Den Vorstand komplettieren: Franz Billhardt, Joannis Chorosis, Marica Kovacic, Gabriele Scherwath und Hans Schäffner. Heinrich Jöckel wurde zum neuen Mitgliederbeauftragten gewählt.

Im Beisein von Peter Uebel, dem Vorsitzenden der CDU-Stadtratsfraktion, nahm die Landtagsabgeordnete Marion Schneid die Mitliederehrung vor. Sie ging auch kurz auf die Vorbereitungen zu den kommenden Landtagswahlen im März 2012 ein. Werner Pehlke, der Vorgänger Vorsitz des Ortsverbandes, wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Er war Mitglied des Ortsbeirates und gehörte von 1999 bis 2009 dem Stadtrat an. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinrich Jöckel geehrt. Seit 1994 ist er Mitglied des Stadtrates und stellvertretender Kreisvorsitzender. Eva Lohse, die wegen einer anderen Verpflichtung nicht anwesend sein konnte, würdigte in einem Grußwort Jöckels Verdienste als Fraktionsvorsitzender der Jahre 1999 bis 2016. Bereits 60 Jahre gehört Wolfgang Wendel der Partei an. Er wurde als Helfer und Unterstützer sowie als in Sport und Kirche vielfältig engagierte Persönlichkeit gewürdigt.

Für unglaubliche 75 Jahre Parteizugehörigkeit war Christel Wadle zu ehren. Die 98jährige Jubilarin – leider konnte sie auch wegen Corona nicht anwesend sein – trat bereits 1945 in die Ost-CDU ein. Sie zählt zu den Männern und Frauen der ersten Stunde in der CDU. Schon kurz nachdem sie mit ihrer Familie in Ludwigshafen ihre neue Heimat gefunden hatte engagierte sie sich vielfältig in der CDU Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz. Sie ist Ehrenmitglied des Ortsverbandes und wurde vor wenigen Jahren von Bundeskanzlerin Merkel bei einer Veranstaltung in Frankenthal besonders gewürdigt. Mittlerweile in Speyer lebend nimmt Wadle immer noch regen Anteil am politischen Geschehen.

Marion Schneid bezeichnete den Kreis der Geehrten als repräsentativen Querschnitt unserer Gesellschaft. Von dieser Vielfältigkeit lebe die CDU als Volkspartei. Sie danke allen für ihr großes Engagement. Natürlich setze sie auf diese intensive Unterstützung auch im jetzt anstehenden Landtagswahlkampf.

Ärztehaus ist ein Muss

„Die Zahlen und Prognosen sprechen eine eindeutige Sprache: Das Ärztehaus in Oppau ist ein Muss. Die CDU Oppau und die Stadtratsfraktion stehen voll und ganz hinter dem Vorhaben“, mit diesen Worten kommentiert Roman Bertram, Ortsvorsitzender und Stadtratsmitglied, das Interview mit dem Investor Giesse in der „Rheinpfalz“ vom 6.8.20. „Das Vorhaben nicht zu unterstützen, wäre das krasse Gegenteil einer vorausschauenden, verantwortungsvollen kommunalen Gesundheitspolitik. Die Lage an der Horst-Schork-Straße ist unter allen geprüften Standorten der am besten geeignete. Er bietet zudem die realistische Chance, dass das Projekt zeitnah umgesetzt werden kann. Mit den Interessen, Belangen und der Kritik der unmittelbaren Anwohner muss im weiteren Prozess fair und angemessen umgegangen werden. Das Baurecht soll jetzt aber schnell geschaffen werden und das Vorhaben zügig umgesetzt werden.“

Bertram weiter: Schon seit geraumer Zeit ist absehbar, dass bei der ärztlichen Versorgung im Norden unserer Stadt große Lücken klaffen werden, wenn sich nichts tut. Viele der in Oppau und Edigheim noch ansässigen Ärzte werden altersbedingt in absehbarer Zeit ausscheiden. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wird die seltene Ausnahme sein. Die Bestandspraxen sind zudem in ungeeigneten nicht mehr zeitgemäßen Immobilien und selten barrierefrei. Die CDU Oppau hat sich bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen 2014 für ein Ärztehaus in Oppau ausgesprochen. Das jetzt von einem privaten Investor geplante Zentrum schafft Versorgungssicherheit für die nächsten Jahrzehnte und die Voraussetzungen dafür, dass junge gut ausgebildete Mediziner in modernen Räumen und mit entsprechenden Strukturen sowie Netzwerken sich hier im Norden der Stadt niederlassen können.

Das „Geschäftsmodell Ärztehaus“ ist das zeitgemäße moderne Instrument, um gerade in den Stadtteilen eine wohnortnahe, für Patienten vorteilhafte Versorgung zu gewährleisten. In unserer Stadt verfolgen wir diesen Kurs schon seit geraumer Zeit und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Die Ärztehäuser in der Pfingstweide und in der Gartenstadt seien hier nur beispielhaft erwähnt.

Es ist nicht überraschend, sondern in gewisser Weise verständlich, dass das Vorhaben bei den unmittelbaren Anwohnern Kritik und Ablehnung hervorruft. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die aktuell geplante Bebauung sich ausschließlich auf die ärztliche Versorgung konzentriert und von der anfangs darüber hinaus angedachten Geschoßwohnungsbebauung abgerückt wurde. Wir sollten alles versuchen, die Anwohner mit ihren Sorgen im weiteren Prozess mitzunehmen. Umfassende Untersuchungen und Gutachten unter anderem zur Lärm- und Verkehrsproblematik sind insoweit ein wichtiger Baustein. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in das weitere Verfahren, soweit dies sachgerecht und erforderlich ist, einfließen und gegebenenfalls bei der konkreten Gestaltung des Baus und seines Umfeldes entsprechend berücksichtigt werden. „Wir wollen das weitere Verfahren zügig voranbringen und zeitnah das Ärztehaus fertig gestellt sehen. In letzter Konsequenz hat für uns hier das Allgemeinwohl gegenüber den Eigen- und Privatinteressen einiger Anwohner absoluten Vorrang“, so Bertram abschließend.

Manfred Schwarz erhält Freiherr-vom-Stein-Plakette: CDU Ludwigshafen gratuliert langjährigem Mitglied des Bezirkstags

Für sein ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik erhält Manfred Schwarz aus Oppau an diesem Dienstag, 5. November, die Freiherr-vom-Stein-Plakette. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes: „Für sein außergewöhnliches kommunalpolitisches Engagement hat Manfred Schwarz heute eine verdiente Würdigung erfahren. Im Namen des Kreisverbands gratuliere ich herzlich und danke für seinen jahrzehntelangen Einsatz!“

In der Jugendstil-Festhalle in Landau überreichte Roger Lewentz, Minister für Inneres und Sport des Landes Rheinland-Pfalz, die Auszeichnungen anBürgerinnen und Bürger, „die sich in ehrenamtlicher Tätigkeit besondere Verdienste in der kommunalpolitischen Selbstverwaltung erworben haben“, wie das Ministerium mitteilte. Für Manfred Schwarz trifft das in besonderem Maße zu, erklärt Kartes: „Manfred Schwarz wird über Parteigrenzen hinweg für sein fundiertes Fachwissen anerkannt. Mich beeindruckt besonders seine Leidenschaft, mit der er sich für Ludwigshafen und die Metropolregion Rhein-Neckar, aber auch im Bezirkstag der Pfalz ein- setzt.“

Wenige Monate nach seiner Geburt 1945 in Degmarn im Kreis Heilbronn zog Manfred Schwarz mit seinen Eltern in den Hemshof. 1953 erfolgte der Umzug nach Oppau, wo Schwarz heute noch lebt und sich in der Kirchengemeinde engagiert. Der Diplom-Ingenieur (FH) war bis 2008 bei der BASF im Bereich Werkstofftechnik und Anlagensicherheit tätig.

Bereits 1963 trat Manfred Schwarz der CDU bei. Er war von 1976 bis 1990 Ortsvorsitzender in Oppau. Insgesamt zwölf Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Stadtratsfraktion. Seit 1999 ist Schwarz Mitglied des Bezirkstags der Pfalz, in den er im Mai erneut gewählt wurde.

Wir gratulieren zum 60. Geburtstag von Heinrich Jöckel

Der Kreisvorsitzende, Torbjörn Kartes, der Kreisverband  und die Stadtratsfraktion gratulieren unserem  langjährigem Stadtratsmitglied ganz herzlich!

Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Heinrich Jöckel feiert am Montag, 14. Oktober 2019, seinen 60. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche senden der CDU-Kreisvorsitzende Torbjörn Kartes, MdB, und Dr.Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion: „Heinrich Jöckel hat sich durch sein langjähriges Engagement für Stadt und Zivilgesellschaft ganz besonders für Ludwigshafen verdient gemacht. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm alles erdenklich Gute!“
Heinrich Jöckel ist seit 1978 Mitglied der CDU. Seither bringt er sich in verschiedenen Funktionen in die Ludwigshafener Stadtpolitik ein. In seinem Heimatortsverband Oppau war er zwischen 1990 und 2004 Vorsitzender,
dem Stadtteil ist er bis heute eng verbunden. Seit 1994 ist er Mitglied im Ludwigshafener Stadtrat. Der CDU-Fraktion stand er zwischen 1999 und2015 vor – also über 16 Jahre. Aktuell ist er stellvertretender Kreisvorsitzender der Partei. Heinrich Jöckel bereichert die Arbeit von Fraktion und Partei mit seinem großen kommunalpolitischen Erfahrungsschatz und besonnenen, vorausschauenden Handeln. Seinen Schwerpunkt legt er auf die Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie auf die Stadtentwicklung. So hatte er bedeutenden Anteil an der Öffnung der Ludwigshafener Innenstadt zum Rhein hin und an der Erschließung von Rheinufer Süd und Parkinsel als neue und attraktive Wohngebiete. Daneben spielte er bei der Ansiedlung verschiedener Unternehmen eine wichtige Rolle.
Der gebürtige Ludwigshafener ist Justiziar und Geschäftsführer Recht der Industrie- und Handelskammer Pfalz. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. Seine Ausbildung genoss er zunächst am Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen und später an der Universität von Mannheim.
Heinrich Jöckel engagiert sich auch außerhalb der Politik, vor allem im kirchlichen Bereich. So ist er u.a. Mitglied des Caritasrates des Caritasverbandes der Diözese Speyer, Vorsitzender des Fördervereins des Kirchenchors St. Martin in Oppau sowie Gründungsmitglied des Sozialdienstes katholischer Frauen und Männer (SKFM Ludwigshafen e.V.). Auch im kulturellen und gesellschaftlichen Leben ist Heinrich Jöckel aktiv, als Mitglied in verschiedenen Vereinen, z.B. im Förderverein des Karnevalsvereins „Obbarer Dambnudle“ oder im Förderverein der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
Für seine außerordentlichen Dienste wurde Jöckel 2016 mit der Freiherrvom-Stein-Plakette ausgezeichnet. „Wir wünschen ihm, dass er diesen besonderen Tag gebührend feiert“, sagen Kartes und Uebel und gratulieren im Namen des Kreisverbands und der Stadtratsfraktion.
CDU-Ludwigshafen

Anträge und Anfragen der CDU zur Ortsbeiratssitzung Oppau, Edigheim, Pfingstweide

Zur Ortsbeiratssitzung am 26.03.2019 hat die CDU Ortsbeiratsfraktion folgende Anfragen und Anträge gestellt.

„Unser erster Antrag, bezieht sich auf die Verkehrsführung an der Langgartenstrasse aus Friesenheim kommend nach Oppau. Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf, damit in den Abendstunden das Abbiegen in Richtung Oppau verbessert wird“, so die CDU Ortsvorsteherkandidatin Rebecca Wild.

Wichtig für die CDU Fraktion ist, welche Ergebnisse bezüglich unseres Prüfauftrags aus der letzten Ortsbeiratssitzung vom 05.11.2018 vorliegen. Ebenso sollte geprüft werden welche Möglichkeit besteht entlang der Langgartenstrasse einen Radweg zu bauen, wir glauben, dass dies eine nötige Maßnahme darstellt um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten.

In unserem zweiten Antrag, haben wir einen Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben mit dem Hintergrund einen Zebrastreifen im Bereich des neuen Pennymarktes in Oppau zu installieren und die dortige Bushaltestelle in Richtung Edigheim behindertengerecht auszubauen.

Um die Sicherheit der Kinder geht es in unserem dritten Antrag. Immer mehr fahrradfahrende Kinder und Jugendliche nutzen während der Fahrt das Telefon. Bedingt durch dieses Fehlverhalten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr.

Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass die Verkehrsbehörde, eventuell gemeinsam mit der Polizei, Kontrollen durchführt mit dem Ziel hier eine Verhaltensänderung bei den Kindern und Jugendlichen herbeizuführen.

Wir wollen keine Strafen, sondern für Verständnis werben und die Gefah- ren aufzeigen die aus diesem Verhalten resultieren. Auch sollte dem Thema Verkehrserziehung an Schulen durch die Polizei wieder ein größerer Stellenwert zukommen. Wir glauben mit dieser Forderung einen Beitrag zur Sicherheit unserer Kinder zu leisten.