Wilhelm Wißmann wird 80

Seinen 80. Geburtstag feiert am 05.08.2026 Wilhelm Wißmann, Ortsvorsteher von Rheingönheim und Mitglied des Stadtrats von Ludwigshafen.

„Die CDU Ludwigshafen gratuliert Wilhelm Wißmann auf das Herzlichste. Wir wünschen ihm noch viele gute Jahre und sind ihm zu großem Dank für sein großartiges Engagement verpflichtet“, erklären Torbjörn Kartes, Kreisvorsitzender der CDU Ludwigshafen und Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, gemeinsam.

Wilhelm Wißmann ist seit 2014 CDU-Mitglied. Bald 10 Jahre – seit dem 28.05.2017– ist er Ortsvorsteher von Rheingönheim. Seit 2024 ist er zudem Mitglied des Stadtrats von Ludwigshafen und dort Mitglied im Umweltausschuss sowie im Verwaltungsbeirat der Alten- und Pflegeheime GmbH. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Haupt-, Bau- und Grundstücks-, Werks- sowie Personalausschuss. Der Jubilar ist seit 1973 verheiratet, Vater zweier erwachsener Söhne und Großvater von vier Enkelkindern.

Seit seiner Geburt lebt Wilhelm Wißmann bereits in Rheingönheim. Von 1961 bis 1964 absolvierte er eine Gärtnerlehre in Freising/ Weihenstephan und war seitdem im elterlichen Gärtnerei- und Landschaftsbaubetrieb „GaLaBau“ tätig. 1972 absolvierte er seine Meisterprüfung und erhielt 2022 den Goldenen Meisterbrief. Den elterlichen Betrieb führte er bis 2010, der im Anschluss von seinen Söhnen übernommen wurde. Seit 1965 ist er aktives Mitglied im Gesang Verein Germania Rheingönheim, ab 1982 als Vizechorleiter. Er ist Vorsitzender der ARGE Rheingönheim (später Stadtteil-Verein), Vorsitzender des Fördervereins Wildpark Rheingönheim sowie Vorsitzender der VdK Ortsgruppe Rheingönheim. Zudem ist er seit 1999 Kerweborsch von Rheingönheim.

„Er ist bekannt für seine enge Verbindung zur Verwaltung und sein Geschick, Probleme pragmatisch und schnell zu lösen. Das Amt des Ortsvorstehers ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Es ist ihm stets eine Herzensangelegenheit für die Menschen in Rheingönheim da zu sein und sich für ihre Interessen stark zu machen“, so Kartes und Uebel abschließend.

Seinen Geburtstag feiert der Jubilar im Kreise seiner Familie und Freunde in Ludwigshafen.

CDU: Große Infrastrukturprojekte erfordern Geduld und Augenmaß

Die CDU-Stadtratsfraktion mahnt angesichts der Sperrung der Hochstraße Nord, des Hemshoftunnels und der Kurt-Schumacher-Brücke zu einer sachlichen Bewertung der Situation. Die Einschränkungen seien für Pendler, Anwohner und Betriebe zweifellos erheblich. Gleichzeitig müsse berücksichtigt werden, dass Ludwigshafen vor einer der größten und anspruchsvollsten Infrastrukturmaßnahmen seiner jüngeren Geschichte stehe.

„Die aktuelle Verkehrssituation fordert den Menschen und Unternehmen viel Geduld und Flexibilität ab. Das wollen wir nicht kleinreden. Dennoch hilft es nicht, den Eindruck zu erwecken, für eine Baustelle dieser Größenordnung ließen sich kurzfristig einfache und störungsfreie Lösungen finden“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Peter Uebel.

Die nun gesperrte Abfahrt und das für die Verkehrsspange vorgesehene Bauwerk stammen aus demselben Baujahr und weisen vergleichbare materialbedingte Schäden auf. Die einschlägige Richtlinie der Bundesanstalt für Straßenwesen ist in diesem Fall eindeutig: Die betroffenen Bauwerke dürfen nicht weiter betrieben werden. Sicherheit müsse hier ohne Einschränkung Vorrang haben. Auch eine provisorische Lösung hätte keine schnelle Entlastung gebracht. Planung und Einrichtung entsprechender Provisorien hätten voraussichtlich anderthalb bis zwei Jahre in Anspruch genommen. Kurz nach ihrer Fertigstellung hätten sie bereits wieder zurückgebaut werden müssen, um den weiteren Verlauf der Bauarbeiten nicht zu behindern.

„Vor diesem Hintergrund war es weder verantwortbar noch sinnvoll, an der ursprünglichen Verkehrsführung festzuhalten. Die geänderte Planung ist keine beliebige Entscheidung der Verwaltung, sondern eine Konsequenz aus dem Zustand der Bauwerke und den verbindlichen Sicherheitsanforderungen“, betont Uebel.

Der Umbau der Hochstraße Nord und des Nordbrückenkopfs sei aufgrund des baulichen Zustands der Infrastruktur zwingend notwendig. „Wir investieren hier in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Mit der neuen Stadtstraße entsteht nicht nur eine moderne Verkehrsverbindung. Es ergeben sich auch neue Chancen für die städtebauliche Entwicklung und für eine bessere Verbindung der Innenstadt mit den angrenzenden Quartieren. Der Weg dorthin wird zeitweise unbequem sein, aber die Maßnahme ist notwendig und langfristig richtig“, so Uebel.

Die CDU begrüßt, dass die Stadtverwaltung bereits an einer alternativen Verkehrsführung über die Rheinuferstraße arbeitet. Entscheidend sei nun, die Verkehrslage fortlaufend zu beobachten und bei problematischen Verlagerungen – insbesondere in den Wohnstraßen des Hemshofs und der nördlichen Innenstadt – gezielt nachzusteuern.

Zugleich appelliert die CDU an die Bürgerinnen und Bürger, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage, Sperrungen und Umleitungsempfehlungen zu informieren. Dafür stehen die Informationen der Stadt, aktuelle Verkehrsmeldungen, Navigationsdienste und Mobilitäts-Apps sowie die Hinweise von Polizei und Verkehrsbetrieben zur Verfügung.

„Gerade in den ersten Tagen und Wochen müssen sich die Verkehrsströme neu einspielen. Selbstverständlich erwarten auch wir eine klare, verständliche und möglichst frühzeitige Kommunikation. Jetzt sind aber vor allem Besonnenheit, gegenseitige Rücksichtnahme und konstruktive Zusammenarbeit gefragt“, erklärt Dr. Peter Uebel abschließend.

CDU begrüßt Neubau im Einweisungsgebiet: Menschenwürdiges Wohnen darf nicht länger aufgeschoben werden

Die CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen begrüßt den nun angekündigten Abriss der sogenannten „roten Blöcke“ im Einweisungsgebiet für obdachlose und wohnungslose Menschen ausdrücklich. Nach jahrelangen Diskussionen und wiederholten Verzögerungen wird mit dem im August beginnenden Bau der Ausweichquartiere endlich der Weg für eine menschenwürdige Unterbringung der Bewohner frei.

Die baulichen Zustände der betroffenen Gebäude sind seit Jahren bekannt. Schimmelbefall, Feuchtigkeitsschäden und unzumutbare sanitäre Einrichtungen entsprechen weder hygienischen Mindestanforderungen noch dem Anspruch einer sozialen Stadt. Wer auf eine städtische Unterkunft angewiesen ist, hat Anspruch auf ein sicheres und menschenwürdiges Zuhause.

Mit dem Bau eines Interimsgebäudes in Modulbauweise können die Bewohner während der Bauphase angemessen untergebracht werden. Anschließend sollen die maroden Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dies ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt.

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Peter Uebel, erklärt: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass nach vielen Jahren des Ankündigens nun endlich gehandelt wird. Der gemeinsame Antrag im Stadtrat von CDU und SPD stammt aus dem Jahr 2017!

Gleichzeitig erwartet die CDU, dass es diesmal bei den angekündigten Zeitplänen bleibt. „Die Betroffenen haben lange genug gewartet. Weitere Verschiebungen wären nicht vermittelbar. Jetzt müssen den Ankündigungen konsequent Taten folgen. so Uebel weiter.

Eine menschenwürdige Unterbringung ist keine freiwillige Leistung, sondern Ausdruck von Respekt, sozialer Verantwortung und einer funktionierenden Stadtgemeinschaft.

Die CDU-Fraktion wird die Umsetzung des Projekts konstruktiv begleiten und darauf achten, dass die Baumaßnahmen zügig und ohne weitere Verzögerungen abgeschlossen werden.

Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Peter Uebel zum Abbruch der Verkaufsabsichten des BASF-Wohnungsbestandes

Der Verzicht auf den Verkauf des BASF-Wohnungsbestandes ist grundsätzlich zu begrüßen.

Wir erwarten, dass die BASF nun mit unverändertem Engagement ihrer Verantwortung für den Wohnungsbestand in Ludwigshafen gerecht wird. Dazu gehört insbesondere, die notwendigen Sanierungen zügig anzugehen und die Wohnungen auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen.
Dennoch bleiben zahlreiche Fragen offen. Zunächst wurde die Verkaufsabsicht für einen der größten Wohnungsbestände der Stadt nahezu überraschend angekündigt, nun folgt eine ebenso unerwartete Kehrtwende. Die soziale Verantwortung, die mit mehreren tausend Wohnungen verbunden ist, darf jedoch nicht zum Spielball kurzfristiger wirtschaftlicher Überlegungen werden.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung haben insbesondere die rund 10.000 Mieterinnen und Mieter zu spüren bekommen. Für viele von ihnen waren die vergangenen Monate von großer Unsicherheit und berechtigten Sorgen um ihre Wohnsituation geprägt.

Hinzu kam die erhebliche Verunsicherung der Beschäftigten von BASF Wohnen + Bauen, die um ihre Arbeitsplätze bangen mussten. Dieses Vorgehen hat nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei der Stadtgesellschaft und den politischen Entscheidungsträgern erhebliches Unverständnis ausgelöst.

Es stellt sich daher die berechtigte Frage, inwieweit die BASF künftig ein verlässlicher Partner für den Wohnungsmarkt der Stadt Ludwigshafen sein wird. Zu befürchten ist, dass der Wohnungsbestand bei der nächsten Sparrunde oder verbesserter Marktlage erneut zur Disposition steht.
Die vergangenen Monate haben viel Vertrauen gekostet. Es wurde unnötig viel Porzellan zerschlagen. Umso mehr ist die BASF nun gefordert, durch ein klares und langfristiges Bekenntnis zu ihrem Wohnungsbestand, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

CDU-Stadtratsfraktion begrüßt Bundesprogramm „Gewerbe zu Wohnen“

Die CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen begrüßt ausdrücklich das neue Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ der Bundesregierung. Mit dem Programm wird der Umbau leerstehender Gewerbeimmobilien zu Wohnungen finanziell unterstützt. Ab Juli 2026 können Investoren für jede neu geschaffene Wohneinheit einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro erhalten. Ziel ist es, vorhandene Gebäude sinnvoll umzunutzen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. (Bundesregierung)

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Peter Uebel:

„Ludwigshafen kennt beide Herausforderungen nur zu gut: Auf der einen Seite stehen leerstehende Gewerbeimmobilien, auf der anderen Seite suchen viele Menschen dringend bezahlbaren Wohnraum. Deshalb ist dieses Förderprogramm ein wichtiger und richtiger Schritt. Es eröffnet neue Perspektiven für Eigentümer, Investoren und unsere Stadt.“

Die CDU-Fraktion sieht insbesondere in innerstädtischen Leerständen großes Potenzial. Dort, wo Büro- oder Gewerbeflächen dauerhaft nicht mehr nachgefragt werden, könne durch eine Umnutzung neuer Wohnraum entstehen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

„Wir müssen jede Chance nutzen, um das Wohnungsangebot in Ludwigshafen zu erweitern. Die Umwandlung leerstehender Gewerbeflächen in Wohnungen verbindet nachhaltige Stadtentwicklung mit einer pragmatischen Antwort auf die Wohnungsnot. Gleichzeitig können wir so unsere Innenstädte beleben und bestehende Gebäude sinnvoll weiternutzen“, so Dr. Uebel weiter.

Die CDU-Stadtratsfraktion wird sich dafür einsetzen, dass die Stadt Ludwigshafen Eigentümer und Investoren aktiv über die Fördermöglichkeiten informiert und Genehmigungsverfahren im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zügig begleitet. Ziel müsse es sein, möglichst viele Projekte in Ludwigshafen auf den Weg zu bringen und das Bundesprogramm konsequent für die Stadt zu nutzen.