Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen

„Es ist gut, dass der Stadtvorstand die Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Südweststadions auf die Agenda setzt. Dazu werden wir die Erstellung einer Machbarkeitsstudie in der nächsten Sitzung des Sportausschusses beantragen“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel.

„Das Südweststadion ist die größte Sportanlage in der südlichen Innenstadt, so der Ortsvorsteher Christoph Heller, und damit unverzichtbar für viele Vereine und Schulen. Gerade in den Sommermonaten nutzen viele Schulklassen die gut ausgebauten Leichtathletikflächen. Für Fußballvereine wird aufgrund der baulichen Mängel allerdings die Nutzung immer schwieriger“.

„Wir müssen die Sportstättenbedarfserhebung, die vor einigen Jahren durchgeführt wurde, in die Planung einfließen lassen. Dazu gehört ein Gesamtkonzept mit Schul- und Vereinshallen, sowie deren Außenflächen“, so der sportpolitische Sprecher der Union, Joannis Chorosis.

Auf jeden Fall müssen wir Klarheit schaffen, wie es mit dem Südweststadion weitergehen kann. Dazu muss ein Faktencheck zu Bedarf und baulichen Möglichkeiten erfolgen.

Generationenwechsel bei der CDU-Gartenstadt

Der CDU-Ortsverband Gartenstadt hat bei seiner Mitgliederversammlung am 12. März 2026 einen neuen Vorstand gewählt und damit zugleich einen Generationenwechsel eingeleitet. Neuer Vorsitzender ist Lukas Muciek. Sein Vorgänger Leonhard Eichner, der den Ortsverband in den vergangenen Jahren erfolgreich geführt hat, übernimmt künftig das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Damit tauschen beide ihre bisherigen Rollen.

Die Schriftführerin und Kassiererin Ursula Günther hat ihre bisherigen Ämter niedergelegt. Für ihr Engagement dankte der Ortsverband ausdrücklich. Sie bleibt dem Vorstand jedoch weiterhin als Beisitzerin erhalten. Die Aufgaben im Vorstand wurden neu verteilt. Leonhard Eichner übernimmt das Amt des Schriftführers, während Lukas Muciek zusätzlich die Aufgabe des Kassierers übernimmt.

Ziel des Vorstandsteams ist es, den Ortsverband weiter zu stärken und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

In einem Grußwort betonte die amtierende Landtagsabgeordnete und Landtagskandidatin Marion Schneid:

„Ich möchte dem neuen Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Gartenstadt, Lukas Muciek, ganz herzlich gratulieren. Es ist großartig, junge Menschen zu haben, die Zeit investieren und Verantwortung übernehmen möchten. Lukas ist engagiert und genau der Richtige. Ich wünsche ihm viel Erfolg. Mein Dank gilt zugleich Leonhard Eichner für sein großes Engagement in den vergangenen Jahren. Dass er diesen Wechsel vorbereitet hat und weiterhin tatkräftig unterstützt, ist ein starkes Zeichen für eine gute gemeinschaftliche Arbeit für die Zukunft des Ortsverbandes.“

Auch Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, begrüßte die neue Aufstellung des Ortsverbandes:

„Der Generationenwechsel in der CDU-Gartenstadt ist ein starkes Signal für die Zukunft. Es ist wichtig, dass Erfahrung und neue Ideen zusammenkommen. Ich freue mich sehr über das Engagement von Lukas Muciek und Leonhard Eichner und wünsche dem gesamten Vorstand viel Erfolg für die kommende Arbeit.“

CDU Gartenstadt: Brotzeit an der Ernst-Reuter-Grundschule sichern

„Wir sind froh und dankbar, dass der Raum in der Mensa der Ernst-Reuter-Grundschule so schnell wieder hergerichtet und nutzbar gemacht werden konnte!“, so CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und Leo Eichner, CDU-Ortsvorsitzender, die zum 2. Mal vor Ort waren und das Projekt Brotzeit unterstützen. „Das Frühstück für Schulkinder der Ernst-Reuter-Grundschule durch Brotzeit e.V. ist ein wichtiges Angebot und wird von ca. 40 Kindern morgens angenommen. Ehrenamtliche Frühstückshelferinnen organisieren das. Sie richten Säfte und Brote und schaffen eine Wohlfühlzeit vor Schulbeginn.“

Sehr bedauerlich war, dass der Raum mehrfach in kürzester Zeit Vandalismus zum Opfer fiel, der Raum verwüstet wurde, Lebensmittel gestohlen wurden und das Frühstück mehrere Tage ausfallen musste. Umso mehr freut es uns, dass die Stadtverwaltung im Sinne der Kinder ganz schnell gehandelt hat und den Raum wiederhergestellt hat.

Nun braucht es dringend mehr Sicherheit an dieser Stelle: es muss dringend geprüft werden, in wie weit eine Videoüberwachung des Außengeländes installiert werden kann, um die Möglichkeit weiterer Einbrüche zu reduzieren.“, fordern Schneid und Eichner.

Frauen Union Ludwigshafen zum Weltfrauentag am 08. März 2026

Der Weltfrauentag ist in Deutschland ein bedeutender Tag des Engagements für Gleichstellung, Respekt und Solidarität, sowie Teilhabe und Stärkung der Demokratie und die Rechte der Frauen, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Kirsten Pehlke.

In den vergangenen Jahren hat sich dieser Tag zu einem festen Termin für Gesellschaftliche Debatten, kulturelle Veranstaltungen und politische Aktionen etabliert, was wir sehr begrüßen.

Die strukturelle Ungleichheit zwischen Männern und Frauen ist leider immer noch augenscheinlich, so Kirsten Pehlke.

Frauen verdienen im Schnitt nach wie vor weniger, übernehmen den Großteil an gesellschaftlicher Sorgearbeit und sind im Alter oft finanziell schlechter abgesichert, geraten gar in Altersarmut.
Der Weltfrauentag ist daher auch ein Weckruf zum Handeln, um strukturelle Defizite abzubauen und sich für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen.

Am Weltfrauentag stehen weltweit die Belange von Mädchen und Frauen in all ihrer Vielfalt im Fokus. Auch in Deutschland ist die Gleichstellung noch lange nicht erreicht, so Kirsten Pehlke.

CDU: Polizeipräsenz an Schulen ist keine dauerhafte Lösung

Präventive Maßnahmen zeigen deutlich belegte Wirksamkeit für Schulklima und Gewaltprävention – Strukturierte Aufarbeitung der Schulmisere und ganzheitliches Konzept fehlt im Land

Aktuelle wissenschaftliche Analysen zu Sicherheitsstrategien an Schulen kommen zu klaren Ergebnissen: Präventive und beziehungsorientierte Maßnahmen sind empirisch deutlich besser abgesichert, als dauerhafte polizeiliche Präsenz.

„Während die Anwesenheit von Polizeikräften in bestimmten Situationen das Sicherheitsgefühl stärken kann, zeigen internationale Studien – insbesondere aus den Vereinigte Staaten – keine eindeutigen Belege für eine effektive Reduktion schwerer Gewalt. Gleichzeitig werden mögliche Nebenwirkungen wie eine verstärkte Kriminalisierung von Schüler*innen und Belastungen des Schulklimas diskutiert. Auch in Ludwigshafen fehlt der fundierte Nachweis für nachhaltige Verbesserungen durch Polizeipräsenz. „Es müssen andere dauerhafte Lösungen her, viele Schulen im Land haben Bedarfe. Wir eiern seit einem dreiviertel Jahr damit rum.“, erläutert die jugendpolitische Sprecherin der CDU- Stadtratsfraktion Dr. Wilhelma Metzler.

Studien zu schulbasierten psychologischen Unterstützungsangeboten „school-based mental health services“ zeigen, dass frühzeitige Beratung und psychosoziale Interventionen emotionale Belastungen reduzieren und Risikoverhalten vorbeugen können. Gewaltprävention ist dann besonders wirksam, wenn psychische Gesundheit systematisch gefördert und Unterstützungsstrukturen niedrigschwellig zugänglich sind. „Diese Angebote sollten in die Regelangebote der Schulen integriert werden, um ihre Wirksamkeit entfalten zu können. Weg von hohen Zugangshürden, der Stigmatisierung im Abseits des Schulalltags. Mental Health gewinnt in unserer digitalen Welt zunehmend an Bedeutung.“, so Metzler

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass gut ausgestattete Schulsozialarbeit Konflikte frühzeitig erkennt und deeskalierend eingreifen kann. Studien belegen positive Effekte auf das Schulklima, die Konfliktlösungskompetenz von Schüler*innen sowie eine Verringerung von Disziplinarmaßnahmen. Zentral ist dabei ein Ansatz, der auf Verantwortungsübernahme, Beziehungspflege und nachhaltige Konfliktbearbeitung setzt. Solche Konzepte ermöglichen es Schulen, nicht primär mit Sanktionen zu reagieren, sondern soziale Kompetenzen gezielt zu fördern und problematisches Verhalten präventiv zu reduzieren. Dies kann sich zugleich positiv auf die schulischen Leistungen auswirken.

„Leider werden die vorhandenen Stellen für die Schulsozialarbeit in Ludwigshafen nur zum Teil vom Land finanziert, hier könnten wir deutlich mehr Unterstützung gebrauchen, es hat sich gezeigt, dass hier zu wenige Schulsozialarbeiter, ohne die notwendige auf die vielfältigen Problemlagen an den Schulen ausgerichtete multi-professionelle Unterstützung agieren müssen, Schule, Schulsozialarbeit und Mental Health müssen endlich als ein Gesamtkonzept begriffen werden., so Metzler.“

„Nachhaltige Sicherheit entsteht vor allem durch stabile Beziehungen, frühzeitige Unterstützung und eine positive Schulentwicklung – nicht primär durch repressive Maßnahmen, sondern durch fundierte Prävention. „Bisher reagiert das Ministerium bei allen Schulproblemen nur mit kleinen, vorübergehenden Einzelmaßnahmen. Das ist nur Stückwerk – nach so langer Zeit kann man erwarten, dass Präventionskonzepte vorgestellt werden, die über Notfallmaßnahmen hinaus gehen und Schule als Ganzes begreifen.“ so die Ludwigshafener Landtagsabgeordnete Marion Schneid.

Die CDU-Stadtratsfraktion fordert zeitnah ein fundiertes Konzept für die präventive Arbeit an Schulen vorzulegen und nachhaltig Gelder in Präventionsprogramme, multiprofessionelle Teams und sozial-emotionale Förderung zu lenken. Zudem muss die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer auf diese Konzepte eingehen. Schule muss zukünftig ganzheitlich betrachtet und entwickelt werden!