Sprachkompetenz Voraussetzung für gelungene Integration CDU fordert mehr Verbindlichkeit

Zur Diskussion um die Integration von Familien aus Bulgarien und Rumänien nimmt die CDU Stadtratsfraktion Stellung. „Wir müssen anerkennen, dass viele Schritte zu Integration Geflüchteter und EUBinnenmigranten nicht ans Ziel geführt haben. Das Beispiel der bulgarischen Familien, deren Kinder in die Gräfenau-Schule im Hemshof gehen, zeigt es eindrücklich. Mit Freiwilligkeit kommen wir nicht weiter.“, so Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion und sozialpolitischer Sprecher. Klar sei auch, dass die Menschen, die jetzt bereits hier ihren Lebensmittelpunkt haben, auch in Deutschland und in Ludwigshafen bleiben werden. „Wir wollen miteinander leben und nicht nebeneinander. Voraussetzung dafür ist die gemeinsame, deutsche Sprache.“, so Uebel weiter. „Deshalb fordern wir mehr Verbindlichkeit zur Erlangung von Sprachkompetenz.“ Es sei verständlich, dass Migranten in der neuen Heimat einen Ort auswählen, in denen sich bereits Familienangehörige, Freunde oder auch Landsleute niedergelassen haben. „Wenn sich das gesamte Leben mit den Aspekten Wohnen, Arbeiten, Einkaufen oder medizinischer Versorgung ohne das Erlernen der deutschen Sprache bewältigen lässt, muss die Sprache in verbindlichen Deutschkursen vermittelt werden“, so Uebel.

Das BTZ muss in Ludwigshafen bleiben

Die CDU Stadtratsfraktion setzt sich nach wie vor für den Erhalt des Berufs- und Technologiezentrums in der Ludwigshafener Gartenstadt ein“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. Eine Abwanderung nach Neustadt, wie von der Handwerkskammer geplant, wäre ein großer Verlust, nicht nur für Ludwigshafen, sondern vor allem für die in der Metropolregion gelegenen Handwerksbetriebe.

Wir sehen die Stadt Ludwigshafen, als auch die Handwerkskammer jetzt in der Pflicht, gemeinsame Planungen voranzubringen. Hierbei muss in aller erster Linie den Bedarfen der vielen Betriebe in der gesamten Vorderpfalz Rechnung getragen werden. Damit die geplante Flächenausdehnung so umsetzbar ist, erwarten wir aus politischer Sicht einen guten, zielorientierten Austausch. Dabei darf es keine Denkverbote geben.

Es ist den vielen Auszubildenden nicht vermittelbar, regelmäßig in das Ausbildungszentrum außerhalb der zentralen Metropole zu fahren. Die ÖPNV Anbindung am jetzigen Standort ist optimiert.

Von vielen Ausbildungsbetrieben haben wir schon sorgenvolle Rückmeldungen. Das muss auch allen Ausbildungsbetrieben bewusst sein. Insofern erwarten wir nach Monaten vielfältiger politischer Aktivitäten, einen Aufschrei der Mitgliedsbetriebe.
Die Vorderpfalz darf als Zentrum vieler Handwerksbetriebe nicht geschwächt werden.

Keine Verzögerung des Stadtstrassenbau

„Die CDU Stadtratsfraktion kann die Beweggründe des Rhein-Pfalz-Kreises, Klage gegen die Umsetzung der Helmut-Kohl-Allee einzulegen, nicht nachvollziehen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. Es sollte gerade im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises liegen, wenn diese wichtige Ost-West Verbindung ausreichend funktioniert. Nachdem in gutachterlichen Untersuchungen die Bedenken des Kreises zurückgewiesen werden konnten, sollte die Sachlage eigentlich eindeutig geklärt sein. Die neue nördliche Stadtstraße dient genauso wie die Südliche, dem Verkehrsfluss in der gesamten Metropolregion. In aller erster Linie profitieren deshalb die umliegenden Gemeinden. Es kann nicht sein, dass der Landkreis nur die angenehme Infrastruktur der Stadt Ludwigshafen nutzt, aber bei Straßenbaumassnahmen sich mit wenig überzeugenden Argumenten wegduckt. Ludwigshafen steht finanziell mit dem Rücken an der Wand, machtpolitische Strategiespiele verbieten sich. Die Erhaltung unserer guten Verkehrsanbindungen muss für die Menschen der Region und die Wirtschaft im Vordergrund stehen. „Deshalb erwarten wir von allen Beteiligten, auf jegliche Verzögerung zu verzichten und das Projekt Hochstraße im bekannten Zeitrahmen umzusetzen“, so Uebel abschließend.

Neie Woi un‘ Zwiwwelkuche

Der CDU Ortsverband Süd lud am Donnerstag den 05.10.2023 zum traditionellen „Neie Woi un‘ Zwiwwelkuche“. Bei neuem Wein und Zwiebelkuchen berichtet der Ortsvorsteher der Südlichen Innenstadt, Christoph Heller, über die aktuellen politischen Themen aus Ortsbeirat und Stadtrat.

CDU-Süd: Stammtisch mit Marion Schneid MdL

Am Donnerstag den 21.09.2023 traf sich der CDU Ortsverband Ludwigshafen-Süd gemeinsam mit der amtierenden Landtagsabgeordneten Marion Schneid (MdL) zum offenen Stammtisch. In lockerer Runde war es eine ideale Gelegenheit um gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Marion Schneid berichtete von ihrer aktuellen Arbeit im Landtag. Die Bildungspolitik liegt ihr besonders am Herzen. Gegen den Widerstand von rot-grün Themen voranzubringen sei ein mühsames Geschäft. Marion Scheid griff gerne Nachfragen auf und ermunterte die Landespolitik weiterhin sehr kritisch zu begleiten. Es gäbe noch einige Baustelen, die nur mit finanziellen Mitteln voran zubringen seien.