Zinslast

„Letztendlich haben wir nichts anderes erwartet. Erschütternd ist es trotzdem“, so kommentiert Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion die Weigerung der SPD-geführten Landesregierung, die Zinslast aus der Rückzahlung der Gewerbesteuer zu übernehmen. In Rede stehen 32 Mio Euro, die als Zinsen aus der Rückzahlung in den Jahren angefallen sind. „Zumindest hier müsste die Landesregierung mit einsteigen. Die Stadt hatte keine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen auf das Verfahren und hat auch keinen Fehler gemacht. Trotzdem soll die Stadt jetzt wieder einstehen. Das empfinde ich als Skandal.“, so Uebel weiter. Das Land lasse die Stadt wie so oft im Regen stehen. „Weiß man in Mainz eigentlich, was hier gerade passiert?“, fragt Uebel. Angesichts der Haushaltsthematik und der Asylproblematik stehe die Stadt am Abgrund. „Die Probleme entstehen zum großen Teil durch Entscheidungen, die andernorts zu unseren Lasten getroffen werden. Politisch spielt dies Parteien in die Karten, die im extremen Teil des Parteienspektrums stehen.“ Politik mit Vernunft, die die Probleme benennt, sei gefordert. „Und nicht die Augen verschließen und Mitverantwortung leugnen.“

Senioren-Union Ludwigshafen: Keine Kürzungen beim Ehrenamt!

„Wenn Lisa Paus hier spart, leiden alle“, titelte kürzlich die „WELT“ und meinte damit die Streichung von Ausgaben für Freiwilligendienste.
Diese sollen nach den Plänen der Familienministerin von 120 Mio. auf 95 Mio. Euro, die Ausgaben für den Bundesfreiwilligendienst (BUFDI) von 207 Mio. auf 154 Mio. zusammengestrichen werden.

Die Senioren-Union der CDU in Ludwigshafen schlägt Alarm: „Während im Koalitionsvertrag der Ampel noch von einer Stärkung der Freiwilligendienste die Rede gewesen ist, wird jetzt das ehrenamtliche Engagement junger Menschen mit Füßen getreten!“, sagt Reinhard Herzog, Kreisvorsitzender der Senioren-Union in Ludwigshafen. „Die Freiwilligen spielen eine wertvolle und unentbehrliche Rolle nicht nur in Alten- und Pflegeeinrichtungen.“

Die Konsequenzen der drastischen Kürzungen seien nach der Aussage von Reinhard Herzog dramatisch und verhängnisvoll: Allein in Krankenhäusern würden Tausende Plätze – ein Viertel bis ein Drittel aller Stellen – ersatzlos wegfallen und die Folgen des ohnehin vorhandenen Fachkräftemangels noch verschlimmern.

„Hier bei den Schwächsten der Gesellschaft zu sparen, ist unsozial und unverantwortlich. Das BMFSFJ muss die Kürzungen zurücknehmen und dem Engagement der vor allem jungen Menschen wieder den gebührenden Stellenwert zurückgeben“, heißt es bei der Senioren-Union der CDU.

CDU: Wir brauchen einen Zuweisungsstopp

Die CDU-Fraktion teilt die Kritik der Sozialdezernentin Beate Steeg zum Ergebnis des Anfang der Woche stattgefundenen Flüchtlingsgipfels, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. Die Kommunen waren nicht mit am Tisch. Die grundlegenden Probleme, die in der vor-Ort Versorgung von Flüchtlingen bestehen, scheinen bei Bund und Land nicht hinreichend bekannt zu sein. Zum einen ist die Jahrespauschale von 7.500 € bei weitem nicht ausreichend um auch nur annähernd eine einigermaßen vernünftige Unterbringung zu gewährleisten. Zum andern bestehen in vielen Kommunen schlicht und ergreifend keine Wohnkapazitäten mehr. Der vom Stadtvorstand geforderte Zuweisungsstopp ist unumgänglich. Wir sind mit unseren Ressourcen am Ende. Die jetzige Belegung von zentralen Gebäuden, wie dem ehemaligen Einkaufszentrum Walzmühle oder im Weiteren dann die Errichtung von Hallen in den Stadtteilen, wird eine nicht mehr zu schulternde Belastung für die Stadt und ihre Bürger. Mit einem Bett und einem Schrank ist es nicht getan. Es bleiben viele offene Fragen, angefangen von der unklaren Finanzierung bis hin zu Integrationsmaßnahmen, die im notwendigen Umfang gar nicht mehr leistbar sind. Deshalb muss unsere Forderung sein, einen sofortigen Zuweisungsstopp für die Stadt zu erhalten, so Uebel abschließend.

CDU: Ludwigshafener Industrie muss jetzt gestärkt werden

„Die Aussage des grünen Bundestagsabgeordneten Armin Grau, in der er die Industriestrategie des Bundeswirtschaftsministers Habeck lobt, geht erneut weit an der Lebensrealität der Menschen vorbei“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel.

Alleine sich an Ideologien festzubeißen, mag visionär sein, erhält aber keine Arbeitsplätze in Ludwigshafen oder verhindert die Abwanderung von Firmen oder Produktionslinien. Wir hätten erwartet, dass Grau sich ganz konkret für den Wirtschaftsstandort Ludwigshafen einsetzt und nicht nur die Weiterentwicklung nicht-energieintensiver Industrien fordert. Grau nimmt damit einen Niedergang wesentlicher Industriezweige in Ludwigshafen in Kauf. Wir brauchen besonders in Zeiten einer industriellen Transformation die Erhaltung der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Wir brauchen ein klares Eintreten für diese Ziele, so Uebel abschließend.

Frauen Union Ludwigshafen übergibt Spenden für die „Tafel“ Ludwigshafen

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir wieder unsere vom Vorstand und deren Familien gesammelten Lebensmittelspenden der “ Tafel “ Ludwigshafen übergeben konnten.“, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Ludwigshafen Kirsten Pehlke, die die Spenden, gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Fr. Ursula Günther, der Leiterin der Tafel Ludwigshafen Fr. Zimmer am 19.Oktober 2023 übergab.

„Durch hohe Inflation und mehr Bedürftige Menschen ist leider ein Rückgang von Spenden zu verzeichnen, was bedauerlich ist.
Daher freut es uns umso mehr, dass die Frauen Union Ludwigshafen ihren Beitrag an Spenden für die „Tafel“ leisten konnte.“, so Kirsten Pehlke.
Herzlichen Dank meinem Vorstandsteam und dessen Familien für die Spendenbereitschaft.

Kirsten Pehlke
Kreisvorsitzende der Frauenunion Ludwigshafen