Marion Schneid: „Schulen sind kein rechtsfreier Raum: Gewalt darf in den Klassenzimmern niemals einen Platz haben!“

Nach der Gräfenauschule rückt nun die Karolina-Burger-Realschule Plus in Ortsbezirk Mundenheim in den Fokus. Der Mannheimer Morgen berichtet von einem Brief, in dem Lehrkräfte offensichtlich verzweifelt schildern, wie dramatisch die Zustände an der Schule sind. Körperverletzungsdelikte, Messergewalt, Ekelzustände, Amokalarm: „Wir erwarten vom Bildungsminister, dass er bei seinem heutigen Ortstermin an der Schule die Belastungen der Lehrkräfte ernst- und auch wahrnimmt, ihnen Hilfe zusichert und Vorschläge für Präventions- sowie Schutzmaßnahmen anbietet“, erklärt die Leiterin des Bildungsarbeitskreises der CDU-Landtagsfraktion, die Ludwigshafener Landtagsabgeordnete Marion Schneid, im Zuge der aktuellen Berichterstattung.

„Die Schilderungen sind erschütternd. Es kann nicht sein, dass Lehrkräfte von Schülerinnen und Schülern beschimpft und bedroht werden. Es ist ein richtiger und mutiger Schritt der Personalvertretung, mit der Beschreibung der Situation in der Schule an die Öffentlichkeit zu gehen.

Die Vorfälle an der Karolina-Burger-Realschule Plus sind ein weiteres Beispiel für das Scheitern des rheinland-pfälzischen Schulsystems. Schon am Beispiel der Gräfenau-Grundschule wurde deutlich, dass unsere Grundschulen riesige Probleme haben, bestehende Defizite bei der Sprache, bei Motorik und sozialen Kompetenzen aufzufangen und die Kinder fit für die weiterführende Schule zu machen. Eine Folge daraus ist, dass das Leistungsniveau immer weiter sinkt, was viele Schulen im Land beklagen. Eine weitaus schlimmere Folge ist allerdings, dass immer mehr Kinder dem Unterricht nicht mehr folgen können.
Gerade in einer Realschule Plus ist die Schülerheterogenität extrem hoch – von extrem leistungsschwach bis extrem leistungsstark, von sozial gut situiert bis sozialschwach und bildungsfern, mit mehr oder weniger guten Deutschkenntnissen ist in den Klassen alles zu finden. Hier alle optimal zu unterrichten und entsprechend zu fördern, ist eine Mammutaufgabe für unsere Lehrkräfte. Eine Stärkung der Realschulen Plus von Seiten der Landesregierung ist lange überfällig.

Auch dürfen Schulen kein rechtsfreier Raum sein. Unsere Schulen sind ein
Spiegel unserer Gesellschaft. Was wir in Ludwigshafen erleben, ist ein gesellschaftliches Phänomen im negativen Sinnen. Selbst Schulen sind mittlerweile kein sicherer Ort des Lernens und des friedlichen sozialen Umgangs miteinander mehr. Gewalt darf in den Klassenzimmern niemals einen Platz wirksamen Mitteln. Es ist Aufgabe des Bildungsminister da heute schon Lösungsmöglichkeiten auszuloten.“

Der Ortsvorsteher von Mundenheim, Raymond Höptner ergänzt:

„Ich bin tief betroffen über das, was die Lehrkräfte an der Karolina-Burger-Realschule Plus berichten. Lehrkräfte sollten keine Angst haben müssen, an ihren Arbeitsplatz zu gehen. Wenn die Situation an unseren haben. Und jede Art von Gewalt muss echte Konsequenzen haben. Das Bildungsministerium muss gewährleisten, dass Schulleitungen hier handlungsfähig sind und ggf. strikt durchgreifen können – mit Schulen so eskaliert, dass sich Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr sicher fühlen, ist das ein alarmierendes Zeichen.

Mich persönlich trifft das besonders, weil ich selbst in der 5. und 6. Klasse an dieser Schule war. Zu sehen, in welchem Zustand sie sich heute befindet, macht mich traurig und besorgt. Die Schulen in Ludwigshafen brauchen dringend Unterstützung sowohl personell als auch baulich und pädagogisch.

In einer Stadt wie unserer, die mit vielen sozialen Herausforderungen kämpft, darf Bildungspolitik nicht länger stiefmütterlich behandelt werden. Das Land ist hier in der Verantwortung, endlich wirksam zu handeln und unsere Schulen zu stärken.“

„Unser Dank gilt den Lehrkräften, die trotz schwieriger Bedingungen täglich ihr Bestes geben. Sie verdienen Respekt, Schutz und die volle Rückendeckung von Politik und Verwaltung.“

Frauen Union hält Neuregelungen für Hebammen ab 1. November 2025 für bedenklich

Die Frauen Union der CDU Ludwigshafen hält die Neuregegelungen für Hebammen ab dem 1.November 2025 für nicht zielführend, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Ludwigshafen Kirsten Pehlke.

Der Hebammenverband als auch die Hebammen selbst, befürchten zurecht weitreichende Konsquenzen und finanzielle Einbußen für sich, bei der ab 1. November 2025 in Kraft tretenden Neuregelungen des Hebammenhilfevertrages, nicht zuletzt bedingt durch weitere Anfahrten zum nächsten Kreissaal.
In Rheinland-Pfalz spitzte sich die Lage zuletzt zu, es wurden in der Vergangenheit zahlreiche Geburtshilfekliniken geschlossen, sodass auch werdende Mütter hier mit einem weiten Anfahrtsweg zur nächst gelegenen Klinik schlechter gestellt sind.
Durch das neue Gesetz, welches ab 1. November 2025 in Kratf tritt, wird eine Kündigungswelle freiberuflicher Hebammen in Geburtsklinken erwartet und befürchtet, was sich für die Hebammen und ihren geschätzten Beruf fatal auswirken würde. Leidtragende sind ebenso die werdenden Mütter. Diesen Teufelskreis gilt es zu unterbrechen und dem entgegen zu wirken.

Die Frauen Union Ludwigshafen unterstützt daher ausdrücklich den Wunsch der Hebammen nach Nachverhandlungen, mehr Lohn für den wichtigen geschätzten Beruf der Hebammen, sowie weniger Bürokratie, auch im Sinne der werdenden Mütter, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Kirsten Pehlke.

Landestag der Frauen Union Rheinland-Pfalz

Der Landestag der Frauen Union Rheinland-Pfalz am 25.10.2025 in Neustadt an der Weinstraße war ein voller Erfolg und stand ganz im Zeichen der Frauen Gesundheit.

Gäste waren Frau Bundesministerin Nina Warken (Bundesvorsitzende der Frauen Union Deutschlands), Simone Schwering (stellv. Vorsitzende der BARMER), Sabine Essl (Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe).

Desweiteren berichteten die Kreisvorsitzenden der Frauen Union Rheinland-Pfalz über ihre Aktivitäten in ihren Kreisverbänden -nicht zuletzt um sich auch gegenseitig zu vernetzen.

Die  Frauen Union Ludwigshafen war mit zahlreichen Vorstandsdamen vertreten.

Senioren-Union Ludwigshafen: Kanzler Merz spricht vielen Älteren aus dem Herzen

Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union in Ludwigshafen, Reinhard Herzog, unterstreicht die jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Sicherheitslage in deutschen Städten und Gemeinden.

„Viele ältere Menschen erleben täglich, dass ihr Sicherheitsgefühl abnimmt. Wer nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, meidet nicht selten bestimmte Orte – aus berechtigter Sorge um die eigene Sicherheit. Der Kanzler benennt damit eine Realität, die wir nicht länger ignorieren dürfen“, erklärte Herzog und verweist aktuell auf die besonders auffälligen Veränderungen in den Stadtbildern, die sich in den massiven Sicherheitsvorkehrungen zu den beginnenden Martins- und Weihnachtsmärkten ausdrücken.

Die Senioren-Union in Ludwigshafen ruft dazu auf, die berechtigten Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, und nicht so zu tun, als gäbe keine Probleme. Wer die real vorhandenen Probleme ignoriert, fördert den Rechtsextremismus. „Deutschland bleibt ein weltoffenes Land, aber Sicherheit und Ordnung müssen gewährleistet sein. Wer hier leben will, muss unsere Werte und Rechte nicht nur respektieren, sondern auch verteidigen. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, importierter Antisemitismus, und Missachtung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gehören nicht zu Deutschland,“ sagt der Vorsitzende der CDU-Senioren Union in Ludwigshafen.

Frauen Union der CDU Ludwigshafen bestärkt Bundeskanzler Merz

Die CDU Frauen Union Ludwigshafen bestärkt Bundeskanzler Merz in der Äußerung zur „Stadtbild“-Aussage

Bundeskanzler Merz habe das Thema „Stadtbild“ zurecht angesprochen, da gerade Frauen in den Städten und Stadtteilen, insbesondere auch in Ludwigshafen sich am Abend oder gar tagsüber nicht mehr sicher und wohl fühlen und diese am Abend eher meiden.
Längst sind bedauerlicherweise sogenannte „Angsträume“ in der Stadt und den Stadtteilen entstanden, insbesondere am Abend, so die Kreisvorsitzende der Frauen Union Ludwigshafen Kirsten Pehlke.

Die Debatte um die Äußerung des „Stadtbildes“ des Kanzlers in dieser Dimension überrascht. Der Kanzler habe damit lediglich eine Debatte angestoßen, die die Bürger, insbesondere Frauen, auch in Ludwigshafen seit längerem bewegt und beschäftigt.
Die Debatte Angsträume zu verbannen und zu entkräften, insbesondere zum Schutz von Frauen, die sich weiterhin in der Stadt am Abend angstfrei bewegen möchten muss diskutiert werden, Lösungen gefunden werden. Rassismus Vorwürfe dem Kanzler gegenüber sind völlig unbegründet, so Kirsten Pehlke.

Migration muss weiterhin geordnet werden, damit Frauen sich wieder sicher in den Städten / Stadtteilen angstfrei fühlen und angstfrei bewegen können, insbesondere in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit, so Kirsten Pehlke.
Hier unterstützen wir erneut unsere Forderung nach KI gestützter VideoÜberwachung an neuralgischen Punkten an öffentlichen Plätzen, die auch der designierte Oberbürgermeister Dr. Blettner anregte und fordert. In anderen Bundesländern wie z.B. Baden-Württemberg, in Mannheim wo KI gestützte Video Aufzeichnung im Öffentlichen Raum mit hoher Kriminalitätsbelastung an neuralgischen Plätzen als Pilotprojekt bereits stattfindet, spricht man bereits von einem Erfolgsmodell, zur Prävention, Abschreckung und Aufklärung von Straftaten, so Kirsten Pehlke.